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Beauftragter: Weihnachten an verfolgte Christen denken

Der noch amtierende Religionsfreiheitsbeauftragte Grübel hat zur Solidarität mit verfolgten Christen aufgerufen. Viele Menschen könnten an Weihnachten ihre Religion nicht frei ausüben.
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Markus Grübel

Foto: Markus Grübel/Thomas Auerbach

Markus Grübel hat das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit verlassen, in Kürze soll es neu besetzt werden

Der scheidende Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), hat vor Weihnachten zur Solidarität mit verfolgten Christen aufgerufen. In westlichen Gesellschaften, die vom Christentum geprägt seien, werde die Religionsfreiheit oft als gegeben hingenommen, sagte Grübel am Montag in Berlin. Man sehe es als selbstverständlich an, Gottesdienste besuchen zu können. „Doch in fast 30 Prozent aller Länder schränken Staaten die Religions- und Weltanschauungsfreiheit stark oder sehr stark ein“, ergänzte er.

„An Weihnachten sollten wir besonders an die verfolgten Christen in der Welt denken und uns für sie einsetzen“, sagte Grübel. Viele könnten Weihnachten nur im Geheimen feiern und fürchteten sich vor Haft und Folter. Grübel verwies auf Repressionen gegen Christen in China, Nigeria und vielen muslimisch geprägten Ländern, wo insbesondere die Konversion zum Christentum Bedrängungen und Anfeindungen zur Folge habe.

Grübel wurde von der vorherigen Bundesregierung zum ersten Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit mit Sitz im Entwicklungsministerium berufen. Die neue Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hatte in der
vergangenen Woche mitgeteilt, dass das Amt erhalten bleibt und „in Kürze“ ein Vorschlag für die Nachfolge von Grübel gemacht werden soll.

epd
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