Das christliche Medienmagazin

Arnd Brummer geht vorzeitig in Ruhestand

„chrismon“-Herausgeber Arnd Brummer geht in den vorzeitigen Ruhestand. Er legt mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder.
Von Norbert Schäfer
Bald mit einer neuen Sendung auf Bibel TV zu sehen: Chrismon-Chefredakteur Arnd Brummer

Foto: Chrismon

Arnd Brummer (Archivbild) war seit 2014 als geschäftsführender Herausgeber und als Kolumnist bei „chrismon“ tätig

Der Herausgeber von „chrismon“, Arnd Brummer, geht in den vorzeitigen Ruhestand. Das hat das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Donnerstag mitgeteilt. Brummer legt mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder. GEP-Direktor Jörg Bollmann dankte Brummer für die langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer und würdige dessen „außerordentliche Verdienste“.

Der 64-jährige Brummer war Gründer sowie langjähriger Chefredakteur des evangelischen Magazins „chrismon“. Das evangelische Magazin hat eine monatliche Auflage von rund 1,6 Millionen Exemplaren. Das Nachfolgeprodukt der evangelischen Wochenzeitung „Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt“ wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) subventioniert. Zuletzt war Brummer seit 2014 als geschäftsführender Herausgeber und als Kolumnist von „Brummers Welt“ bei „chrismon“ tätig. Chefredakteurin von „chrismon“ ist seit 2014 Ursula Ott.

Brummers journalistische Karriere begann mit einem Volontariat beim Schwarzwälder Boten. Danach arbeitete der Journalist als Politik- und Kulturredakteur bei verschiedenen Tageszeitungen, unter anderem als Leiter der Parlamentsredaktion der „Kölnischen/Bonner Rundschau“. 1991 übernahm Brummer die Chefredaktion des „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatts“. Als das Blatt 2000 von Schließung bedroht war, konzeptionierte es der Blattmacher als monatliche Magazinbeilage unter dem Namen „chrismon“ neu. Das Magazin liegt seitdem bundesweit verschiedenen Zeitungen als Supplement bei.

Das GEP ist das Medienunternehmen der Evangelischen Kirche in Deutschland und verantwortet unter anderem auch den Evangelischen Pressedienst (epd) und das Portal evangelisch.de. Das GEP hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

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