Das christliche Medienmagazin

Altbischof Huber: „Wir brauchen eine gesetzliche Impfpflicht für alle“

Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber ist für eine gesetzliche Impfpflicht. Für Christen gebiete bereits das Dreifach-Gebot der Liebe die Impfung gegen das Virus.
Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber

Foto: pro/Martina Blatt

Der Berliner Altbischof und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber (Archivbild)

Der evangelische Theologe und Ethiker Wolfgang Huber plädiert für eine gesetzliche Impfpflicht für alle. Vor einer möglichen rechtlichen Pflicht komme jedoch eine moralische Pflicht, betonte der Berliner Altbischof und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Gespräch mit Franziska Hein vom Evangelischen Pressedienst (epd). Wer in einer Impfung einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit sehe, müsse sich fragen, in welchem Verhältnis diese Unversehrtheit zu den bisher 100.000 Corona-Toten in Deutschland stehe.

epd: Brauchen wir jetzt eine allgemeine Impfpflicht?

Wolfgang Huber: Ja, wir müssen über die dringenden Impf-Appelle hinausgehen. Der rechtlichen Pflicht geht in der Pandemie-Situation eine moralische Impfpflicht voraus. Diese gilt unter drei Gesichtspunkten: Der Verantwortung für sich selbst, der Verantwortung für die Mitmenschen und im Hinblick auf die Gesellschaft, die auf eine höhere Impfquote angewiesen ist, um eine Chance auf ein Ende der Pandemie zu haben. Ob man selbst eine moralische Impfpflicht hat, hängt nicht davon ab, ob der Staat sie verordnet. Für Christen sage ich, das ergibt sich aus dem Dreifach-Gebot der Liebe – zu Gott, zum Nächsten wie zu sich selbst.

Sie plädieren aber auch für eine gesetzlich verankerte allgemeine Impfpflicht?

So wie die Lage ist, brauchen wir eine gesetzliche Impfpflicht für alle – so schnell wie möglich. Wenn sich das rechtlich nicht so schnell umsetzen lässt, bin ich damit einverstanden, dass eine Impfpflicht für besondere Berufsgruppen vorgezogen wird. Ich sehe in ihr aber nicht eine Alternative zur allgemeinen Impfpflicht, sondern einen ersten Schritt zu einer Impfpflicht für alle.

Handeln alle Menschen, die sich immer noch weigern, sich impfen zu lassen, unmoralisch?

Ja. Ich appelliere an diese Menschen, dass sie ihre Überzeugung ins Verhältnis setzen zu der Pflicht, die sie sich selbst, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft gegenüber haben. Ich werbe bei ihnen um die Einsicht, dass ihre Überzeugung sich viel stärker aus einer Tradition der Impfverweigerung im deutschsprachigen Raum speist als aus wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. Wenn es unter Corona-Bedingungen um das Impfen geht, dann geht es nicht um tiefgründige Vorbehalte, sondern um die Abwägung, welche Handlungsweise am ehesten Leben zu retten und zu bewahren hilft.

Manche sagen, das wäre ein Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Wer in einer Impfung einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit sieht, muss sich die Frage stellen, in welchem Verhältnis diese Unversehrtheit zu den bisher 100.000 Corona-Toten in Deutschland steht. Er muss auch das Verhältnis zu all denen in den Blick nehmen, denen dringende Operationen verweigert werden, weil die Krankenhausbetten für Covid-19-Patienten freigehalten werden müssen. Ich werbe um die Einsicht, dass unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit eine Impfung nicht unzumutbar ist.

Wer prinzipiell mit der Selbstbestimmung argumentiert und sagt, das Impfen stelle einen Eingriff in die persönliche Freiheit dar, muss sich fragen, ob er nicht dazu beiträgt, dass wir erneut einen sehr weitgehenden Lockdown bekommen müssen. Er kann dabei der weiteren Frage nicht ausweichen, ob dieser Lockdown nicht den massiveren Eingriff in die Freiheit sehr vieler Menschen darstellt – von den Kindern bis zu den Senioren.

Welche Möglichkeiten sollte der Staat haben, eine allgemeine Impfpflicht durchzusetzen?

Mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers bin ich der Auffassung, dass wir solche Rechtspflichten nicht immer als erstes unter dem Gesichtspunkt der Sanktionen diskutieren sollten. Zuallererst brauchen wir ein Zutrauen in die Autorität des staatlichen Rechts, verbunden mit der Überzeugung, dass Rechtstreue das Normale und der Rückgriff auf Sanktionen die Ausnahme ist.

Das staatliche Recht würde überhaupt nicht funktionieren, wenn wir in jedem Einzelfall nur danach fragen würden, welche Sanktionen drohen. Nehmen Sie beispielsweise den Straßenverkehr: Die meisten Menschen halten immer bei Rot, egal ob ein Verkehrspolizist in der Nähe ist und Knöllchen verteilt. Aber eine allgemeine Impfpflicht würde für den Fall der Verweigerung mit einer Bußgelddrohung verbunden sein.

Gegner einer Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen führen an, dass damit das Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen noch knapper werden könnte.

Ich kenne keine Belege dafür, dass die Impfverweigerung unter Klinik- und Pflegepersonal so groß oder sogar größer wäre als im Rest der Gesellschaft. Ich glaube im Gegenteil, dass diese Menschen in der überwiegenden Zahl zum Impfen ein nüchtern-fachliches Verhältnis haben.

Die Menschen, die bislang die Impfung auch aus politischen Gründen abgelehnt haben, sagen oft, dass sie sich diskriminiert und ausgegrenzt fühlen durch die jetzt schon relativ flächendeckenden 2G-Regeln. Würde eine allgemeine Impfpflicht nicht für noch mehr Spaltung bringen?

Wir sind auf einem falschen Weg, wenn wir aus Angst vor einer gesellschaftlichen Polarisierung darauf verzichten, Prozesse der Verständigung anzustoßen. Es geht nicht darum, vor Impfgegnern zu kapitulieren, sondern sie zu gewinnen. Und das ist nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern der gesamten Gesellschaft. Wir sollten nicht in vorauseilender Rücksichtnahme darauf verzichten, Impfverweigerer mit ihrer Verantwortung zu konfrontieren.

Das Gespräch müssen wir mit diesen Menschen führen – jeder in seinem eigenen Bereich und auch als Gesellschaft in einer öffentlichen Debatte. Wir können dabei der Frage nicht ausweichen, welchen Menschen gegenüber wir uns schuldig machen.

Die Alternative zu einer Immunisierung gegen Sars-CoV-2 durch Impfung wäre eine Infektion. Dürfen wir als Gesellschaft überhaupt abwarten und nichts tun, bis sich entweder alle geimpft oder infiziert haben?

Das ist ethisch und moralisch kein vertretbarer Vorschlag. Es ist mir unverständlich, wie man angesichts einer Zahl von mehr als 100.000 Toten die Vorstellung entwickeln kann, dass es bitte noch mehr werden müssen, damit die Pandemie auf diese Weise abebbt. Das braucht man doch nur auszusprechen, um zu merken, wie menschenfeindlich eine solche Überlegung ist und wie gleichgültig sie sich gegenüber schweren Erkrankungen mit möglicher Todesfolge verhält.

epd
Ihr Beitrag für christliche Werte in den Medien
Bei PRO sind alle Beiträge frei zugänglich und kostenlos - und das wird auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden.

Wir arbeiten in der PRO-Redaktion jeden Tag dafür, Ihnen solide Informationen zu liefern über Themen, die Sie interessieren.

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin den christlichen Journalismus bieten, den Sie von PRO kennen.

Viele PRO-Leser helfen schon mit. Sind Sie dabei?

Schreiben Sie einen Kommentar

22 Antworten

  1. Sehr geehrter Herr Huber,
    die Nächstenliebe steht im Zusammenhang mit der Selbstliebe, darum auch “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst”. Als Christ habe ich natürlich auch eine Verantwortung vor Gott für meinen eigenen Leib, da wir, wie die Bibel sagt: “Ein Tempel des Heiligen Geistes sind”. Aber, ich bin mir sicher, dass Sie das wissen – ob Sie dass tatsächlich glauben, weiß Gott und Sie selbst. Eine Impflicht zu fordern, ist natürlich ein Affront denen gegenüber, die gute Gründe haben, auf einen Alternativ-Impfstoff zu warten, weil sie zu einem mRNA-Impfstoff kein Vertrauen haben. Somit würde ich, wenn ich gegen mein Gewissen handle, gemäß Römerbrief Kapitel 14, 23 sündigen, und dass sollten Sie nun wirklich nicht verlangen. Zwei wichtige Punkte:
    1. Wenn von 100000 Toten gesprochen wird, bedeutet dies, bei genauer Untersuchung nicht, dass alle an Corona verstorben sind, sondern mit Corona oder an Corona. Leider werden in der Öffentlichkeit zu oft ungenaue Zahlen präsentiert.
    2. Bitte die Homepages vom Paul-Ehrlich-Institut besuche und sich die Sicherheitsberichte anschauen. Nur zwei Zahlen aus dem Bericht vom 30.09.2021: 21054 schwerwiegende Impfreaktionen und davon 1802 mit tödlichem Ausgang. Dies bedeutet doch für mich, das die Impfung glimpflich ausgehen kann, aber eben auch nicht. Hier reden wir auch von menschlichen Schicksalen, vielleicht auch Tragödien. So möchte ich doch bitte schön selbst entscheiden, ob ich dieses Risiko eingehe oder nicht. Dies muss mein Recht sein und bleiben.
    Mit besten Grüßen, Pastor Bob Zins!

    0
    1
  2. Diese Kirche ist leider nicht mehr fähig Evangelium zu predigen, und macht sich deshalb zum Lakaien der Regierenden. Ich finde es unverantwortlich solche Panik zu schüren, denn es gibt fast nichts mehr ausser Covid-News – das ist krank! Persönlich kenne ich niemenden, der an Covid gestorben ist, aber viele, die es ohne größere Probleme überstanden haben, nämlich als durchschnittliche Grippe, einige hatten keinerlei Symptome. Ich persönlich hatte es drei Tage und bin Mitte 60. Möglicherweise sind Intensivbetten rar, auch mein Vater lag mit Grippe auf einer intensivstation und musste damals beatmet werde, ohne dass ‘pandemische’ Angst geschürt wurde. Niemand ist für meine Gesundheit verantwortlich, ich habe jederzeit die Freiheit mich entsprechend zu schützen. Das heisst nicht, dass ich unverantwortlich handle, insbesondere bei ängstlichen Leute die mir Vorsicht signalisieren, aber der Glaube an Jesus Christus macht gelassen und nimmt jegliche ‘pandemische’ und krankhafte Angst. Dahin müssen wir uns bewegen, sonst werden wir die nächsten 10 Jahre weiterhin Panik schieben, weiterhin ‘Kirchenpolitik’ mit dem Blick nach unten machen und unser Land wirtschaftlich vollends ruinieren.

    0
    1
    1. Wenn einer der ausgewiesenermaßen profiliertesten Köpfe der protestantischen Ethik – und das ist Wolfgang Huber zweifelsohne – sich zu einem Thema äußert, das sich mit Ethik und Recht in einer bestimmten Situation befasst, dann ist das wesentlich seiner professionellen Expertise geschuldet. Daraus einen Zusammenhang zu konstruieren, der von der Unfähigkeit der Kirche das Evangelium zu predigen schwurbelt, ist vollkommen unsachgemäß und überdies ebenso schäbig wie selbstgerecht!
      Und dagegen mit anekdotischer Evidenz (“persönlich kenne ich niemanden….”) zu “argumentieren”, ist freilich unsinnig.

      1
      0
  3. Oh, ich kann es nicht mehr hören!! Impfpflicht?? In unserer Praxis haben wir diese Woche nur 5 Dosen erhalten, das Impfmobil 70 statt der angeforderten 130 – alles bereit für die Impfpflicht!!!

    0
    0
  4. Herr Huber ist Theologe und nicht Mediziner, von daher ist ihm wohl entgangen das eine Impfung gegen Corona nur sehr bedingt und nur vor einem schweren Verlauf schützt. Nach wenigen Monaten muß die Impfung wiederholt werden weil der Schutz nachlässt. Ein Geimpfter wird weiter infiziert und trägt den Virus weiter.
    Hier liegt auch die Gefahr bei der 2-G-Regel, weil Geimpfte nicht getestet werden. Was passiert bei Veranstaltungen, Fußballspielen mit 2G? Wenn schon , dann wäre 3G+ eine Maßnahme, also alle testen!!
    Impfen ist nicht Nächstenliebe weil sie dem Nächsten nichts nützt.
    Übrigens wenn jetzt Ausgangssperren für Ungeimpfte nach 22 Uhr ins Spiel gebracht werden, merkt man den Irrsinn und die Hilflosigkeit der Regierung. Eine Impfpflicht kann nicht medizinisch sondern nur politisch motiviert sein.

    0
    1
  5. Dass der Kommentator “matti” ein unbelehrbarer Corona-Verharmloser ist, hat er nachhaltig belegt, indem er immer und immer wieder denselben Unsinn wiederholt.
    Natürlich ist das Impfen ein Akt, der auch anderen Zugute kommt. Die Impfung schützt nicht nur vor einem schweren Verlauf, sondern mindert auch das Risko sich zu infizieren; sie ist also eine Pandemiebremse! Ferner wäre bereits die Verhinderung schwerer Verläufe ein Effekt, der anderen zugute kommt, nämlich denjenigen, die aufgrund der Überlastung der Intensivstationen keine Intensivbetreuung bekommen können und/oder deren Operationen mit einem gewissen Risiko verschoben werden müssen.
    Sich nicht impfen zu lassen, wenn es keine medizinische Indikation gibt, die eine Impfung ausschlißet, ist ein moralisch verwerfliches Handeln.
    Permanent die faktische Unwahrheit zu wiederholen, ist ebenfalls moralisch verwerflich. Hören Sie endlich auf mit dem Unfug, “matti”!

    1
    0
    1. Ich bin kein Corona-Verharmloser und habe hier schon an anderer Stelle geschrieben das Corona eine schwere Krankheit ist, mit möglicherweise tödlichem Verlauf. Aber ich bin sehr gegen die geschürte Panik.
      Die Probleme die es jetzt bei der Organisation der Impfungen gibt sind Ihnen bekannt, alles was über die Impfung vor Monaten gesagt wurde hat sich außer dem Eigenschutzes mit milderem Verlauf nicht bestätigt.
      Die Überlastung der Krankenhäuser ist zu einem großen Teil dem Abbau von Intensivbetten geschuldet. Kein Personal?? Wer hat sich um dieses Problem in den letzten 2 Jahren gekümmert? Die Hütte anzünden und dann “Feuer” rufen ist unredlich, und anscheinend glauben Sie diesn Unsinn Herr Carvalho.

      0
      1
      1. Sie verbreiten immer und immer wieder denselben Quatsch! Aber unwidersprochen bleibt er nicht! Leider kann man Ihre Spur des Unfugs nicht mehr so leicht verfolgen, wie z.Z. von Disquis….
        Dass die Krankenhäuser volllaufen mit Ungeimpften und älteren Risikopatienten, ist dermaßen evident, dass Ihr Geschwurbel als das erscheint – was es ist – Faktenverdrehung! Mit dem Herrn-Jesus auf den Lippen die Unwahrheit verbreiten…. BRAVO!

        1
        0
  6. Bei aller berechtigten oder gut gemeinter Kritik an der Impfplicht: Welche Alternative gibt es um die Zahlen runter zu bekommen und haben wir als Christen nicht auch eine Verantwortung für das Klinikpersonal, dass sich mit riesigem Einsatz gegen den Virus stemmt?

    1
    0
  7. Herr Huber!
    In der Bibel steht kein 3-fach, sondern ein 2-fach Gebot.
    Als erstes die Beziehung zu Gott, und dann erst zum Nächsten.
    Wenn Sie eine Beziehung zu Gott haben beten und fragen Sie ihn warum es überhaupt erst zu dieser Pandemie gekommen ist.

    0
    1
    1. Ich nehme an, Sie haben nachgefragt und wissen jetzt ultimativ Bescheid…. Wie nahe doch Hochmut und Torheit beieinander wohnen…
      MfG

      1
      0
  8. Zu Fakten kann man keine Meinungen haben, man kann bestenfalls daraus unterschiedliche, mehr oder minder begründete Schlüsse ziehen. Die Wirksamkeit der Vakzine ist ein Faktum, was “matti” behauptet, ist Nonsens in Endlosschleife.
    Es gibt im Bereich der Corona-Forschung ein Sprektrum wissenschaftlicher Auffassungen, was aufgrund der wissenschaftlichen Methoden und dem Forschungsstand nicht weiter verwunderlich, sondern völlig selbstverständlich ist…. Die Forschung bewegt sich in mancherlei Hinsicht auf Neuland.
    Die Säulenheiligen der Skeptiker – Dr. Wordag, Prof. Bakdhi usw. – die gehören nicht zu denjenigen, die sich in der Wissenschaftscommunity als Experten ausweisen können…. wir haben es hier mit ideologisch motivierter Scharlatanerie zu tun!
    Jemandem wie Herrn Prof. Huber, die eine begründetet ethisch abgewogene Meinung vertritt, deshalb den Glauben infrage zu stellen, gehört leider zu der schäbigen Praxis, die am intellektuell trüben Rand Evangelikaliens Standard ist.
    P.S. @Bob Zins: Die Opferzahlen der an oder mit Corona gestorbenen Opfer zu relativieren, während die Impffolgeopfer als kausal und faktisch einwandfrei nachgewiesen verkauft werden, ist schlicht unlauter!

    1
    0
    1. Sie haben recht, die Wirksamkeit der Vakzine ist ein Faktum, sie wirken in etwa 4-6 Monate. Darf ich Sie fragen warum die Coronazahlen durch dieDecke schießen, trotz einer immerhin passablen Impfquote?
      Dr. Wodarg, Prof. Bakdhi als Scharlatane zu bezeichnen entspricht Ihrem Stil, ist aber beleidigend. Die aktuelle Situation offenbart nur eine Hilfs- und Orientierungslosigkeit der Entscheidungsträger. Sie haben auch recht das sich die Forschung auf Neuland bewegt um so verwunderlicher ist es wie hier Massnahmen ergriffen und gerechtfertigt werden. Sie möchten gerne recht haben, aber die Wirklichkeit lässt es nicht zu. Sie schlagen verbal um sich weil sich Ihre Fakten und Argumente in der Realität als nicht belastbar erweisen.
      MFG

      0
      1
  9. Da meine Entgegnung – vermutlich aus technischen Gründen – nicht durchgekommen ist, versuche ich es erneut, damit Ihre erneut haltlosen Einlassungen nicht unwidersprochen bleiben:
    Die Wirksamkeit der Vakzine sieht man, wenn man sich die Belegung der Intensivstationen anschaut, besonders aufschlussreich ist diesbezüglich auch ein Blick nach Portugal oder Spanien. Mit Verlaub: Sie zünden – wie immer – Nebelkerzen!
    Die Entwicklung der Infektionen wurde von der seriösen wissenschaftlichen Seite prognostiziert, modelliert und erklärt. Mit Verlaub: Sie zünden – wie immer – Nebelkerzen!
    Es gibt valide Daten en masse zu den Maßnahmen, die für bestätigte Modellierungen herangezogen wurden. Hier gibt es klare Evidenzen. Mit Verlaub: Sie zünden – wie immer – Nebelkerzen!
    Sie formen sich die (Ihre) Realität so, dass Sie zu Ihren ideologischen Konstrukten passt.
    Ich schlage verbal nicht um mich, das ist ein durchsichtige rhetorisch Finte Ihrerseits, sondern ich widerspreche entschieden dem Unfug, den Sie hier verbreiten, weil er dazu führt, dass Menschen, die sich Ihrer Haltung anschließen zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden.
    Letztendlich betreiben Sie – schaut man sich Ihre Post-Hostorie an – unter dem Deckmantel individueller Freiheit eine Apologie des wissensresitenten Egoismus…. und das auf einem fundamentalistischen Hintergrund.

    1
    0
    1. Bitte regen Sie sich nicht so sehr auf, ich mache mir Sorgen um Ihre Gesundheit. Werden Sie einfach mit Ihrem Glauben glücklich!!

      0
      1
      1. Herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme.
        Ich rege mich übrigens nicht auf, Sie spielen vielmehr neuerlich Ihre durchsichtigen rhetorischen Spielchen, um souverän zu wirken.
        Fakt bleibt: Sie gehen auf Argumente grundsätzlich nicht ein, Ihre Aufassungen selbst sind wissenschaftlich nicht gedeckt, gefährlich für die Gesellschaft und sie entstellen den Glauben.
        Trotzdem alles Gute.
        MfG

        1
        0
        1. Lieber Carvalho,
          vielen Dank für Deine immer wieder erfrischenden und einleuchtenden Kommentare und Antworten – auch auf die absonderlichsten Einlassungen, die hier immer wieder zu lesen sind. Selbst ein Pastor reißt hier Bibelstellen aus dem Zusammenhang um seinen Egoismus zu begründen und fängt an über Todeszahlen zu feilschen (und wenn es nur 50000 wären, wäre das nicht schlimm?). Leider hat man den Eindruck, dass selbst unwiderlegbare, faktenbasierte Argumentationen, die Du mit scharfem Verstand brillant und sachlich formulierst, nicht zur Einsicht und schon gar nicht zum Umdenken führen. Dennoch ist es so wichtig, seine Stimme gegen den Unfug zu erheben, der leider immer wieder von einer kleinen aber lautstarken Minderheit verbreitet wird.
          Bitte mach weiter so 🙂 !

          1
          0
  10. Lieber JoPro,
    kannst Du mir bitte erläutern, sofern Du das hier noch liest, welche Bibelstellen Deiner Meinung nach aus dem Zusammenhang gerissen wurden und mir bitte erklären, wie sie richtig angewendet werden sollen?
    Vielen Dank.

    0
    0

Kommentare sind geschlossen.

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen