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Zehn-Gebote-Denkmal wird wieder aufgebaut

In der amerikanischen Stadt Little Rock war ein Autofahrer in ein Zehn-Gebote-Denkmal gerast. Ein christliches Streaming-Portal hat jetzt eine große Spende zum Wiederaufbau beigetragen. Das Denkmal soll speziell geschützt werden.
Von PRO
Im Kapitol von Arkansas sitzt in der Hauptstadt Little Rock die Regierung des Bundesstaates
Im Kapitol von Arkansas sitzt in der Hauptstadt Little Rock die Regierung des Bundesstaates

Das Zehn-Gebote-Denkmal, in das ein Autofahrer vor dem Kapitol in der amerikanischen Stadt Little Rock gefahren ist, wird wieder aufgebaut. Wie die Nachrichtenseite Religionnews.com berichtet, hat das christliche Streaming-Portal Pure Flix 25.000 Dollar für die Instandsetzung zugesagt. Das Denkmal war in weniger als 24 Stunden nach seiner Einweihung beschädigt worden.

Das Spendengeld geht an die Denkmalstiftung für die amerikanische Geschichte, die für das Aufstellen des Zehn-Gebote-Denkmals verantwortlich war. „Wir hoffen, dass unsere Spende zu den Kosten beitragen wird, dieses schöne Denkmal wieder aufzubauen“, sagte der Chef von Pure Flix, Steve Fedyski. Mit dem Geld wolle die Firma auch etwas an die Bürger von Little Rock und den Bundesstaat Arkansas zurückgeben.

Pure Flix ist ähnlich wie Netflix ein Streaming-Portal, auf dem Menschen im Internet Filme und Serien schauen können. Pure Flix hat sich aber auf christliche Unterhaltungsware spezialisiert und ist zum Beispiel auch das Produktionsstudio hinter den „Gott ist nicht tot“-Filmen.

Barrieren zum Schutz geplant

Am 28. Juni hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen, der in das Denkmal mit einem Auto gerast sein soll. Um den Bau hatte es Diskussionen gegeben. Die amerikanische Union für Bürgerrechte hatte sich dagegen eingesetzt, dass das Denkmal auf dem Boden des Kapitols gebaut werde. Auch andere Gruppen hatten argumentiert, der Bau verstoße gegen die Trennung von Kirche und Staat.

Senator Jason Rapert schätzt, dass der Wiederaufbau des Denkmals noch bis zu zwei Monate in Anspruch nimmt. Die Denkmalstiftung habe bereits 55.000 Dollar für den Wiederaufbau gesammelt. Es seien auch einige Sicherheitsposten oder Barrieren geplant, um das Denkmal vor einem weiteren Vorfall zu schützen. (pro)

Von: mm

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