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„Weniger“-Konferenz in Augsburg gestartet

Von Donnerstag bis Sonntag findet in Augsburg die zweite „Weniger“-Konferenz in der Geschichte des hiesigen Gebetshauses statt. Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es allerdings kein Online-Angebot.
Von Martin Schlorke
Weniger-Konferenz

Foto: PRO/Martin Schlorke

Mehrere tausend Menschen nehmen an der diesjährigen Konferenz teil

Nach drei Jahren Corona bedingter Zwangspause findet dieser Tage erstmals wieder eine ökumenische Glaubenskonferenz des Augsburger Gebetshauses in Präsenz statt. Die diesjährige „Weniger“-Konferenz steht unter dem Motto: „Deine Reise heimwärts“. Nach Angaben des Gebetshauses soll es in Vorträgen und Gebetszeiten „um ein tiefes Ankommen bei Gott und seiner Gegenwart gehen.“ In den „lauten, digitalen und gehetzten Zeiten, in denen das Gefühl, irgendwo beheimatet zu sein, seltener geworden ist, ist die Botschaft Jesu, dass er allen Menschen den Weg nach Hause zeigt, äußerst hoffnungsvoll“.

Laut dem Gebetshaus richtet sich die Konferenz an Gläubige, „die sich nach Vertiefung sehnen“ und Menschen, die „auf der Suche nach Sinn und Spiritualität“ sind.

Kein Online-Stream

Anders als im vergangenen Jahr findet die zweite „Weniger“-Konferenz in der Geschichte des Gebetshauses ausschließlich in den Augsburger Messehallen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es 2022 einen Online-Stream. Von Donnerstag bis Sonntag findet jeweils über zwei Tage ein identisches Programm statt. Die Veranstalter erwarten zu den beiden Veranstaltungsdurchgängen jeweils 2.000 Teilnehmer.

Das Gebetshaus Augsburg wurde 2005 vom katholischen Theologen Johannes Hartl gegründet. Es versteht sich nach eigenen Angaben als ökumenische Initiative. Im Gebetshaus arbeiten rund 50 Vollzeitmitarbeiter und 140 Ehrenamtliche.

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12 Antworten

  1. “ausschließlich in den Messehallen”

    Auch unsere Kirchengemeinde fragt sich, ob sie den livestream des Gottesdienstes nicht wieder entfallen lässt. Denn das Entscheidende passiert nicht am Bildschirm, sondern in der tatsächlichen Begegnung.
    (Ältere und Kranke Gemeindemitglieder würden dann eine DVD-Aufzeichnung erhalten).

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    1. “Denn das Entscheidende passiert nicht am Bildschirm, sondern in der tatsächlichen Begegnung.” Agree to disagree! Ich habe gerade gestern jemand kennengelernt, der über einen Livestream während Corona zu Jesus gefunden hat 🙂 (Ich war auch erstaunt!)

      Aber ich denke, man muss den Livestream richtig gut produzieren. Das braucht Ressourcen. Daher finde ich: Entweder ganz machen (gut produziert, auch technisch stabil) oder gar nicht. Nur weil man Livestream hatte, muss man den jetzt nicht 100 Jahre weiterziehen, wenn man keine Leidenschaft dafür hat, da bin ich komplett einer Meinung!

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  2. Jetzt “Weniger-Konferenz”, früher “Mehr-Konferenz”… Was sollen diese Wortspielereien? Würde ich eine Konferenz “Weniger-Konferenz” nennen? Im Leben nicht. Ein Christus-Zeugnis ist das nicht. Wovon denn “weniger”?

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    1. “Weniger ist Mehr” – eine sprichwörtliche Erkenntnis.

      Auch für Gideons Kampf gegen die Midianiter war weniger tatsächlich mehr.

      Und noch dieser Hinweis:
      Pred 8,17: “Und ich sah alles Tun Gottes. Denn ein Mensch kann das Tun nicht ergründen, das unter der Sonne geschieht.
      Je mehr der Mensch sich müht zu suchen, desto weniger findet er.
      Und auch wenn der Weise meint: »Ich weiß es«, so kann er’s doch nicht finden.”

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      1. Und wieso hieß sie dann früher “Mehr-Konferenz”? Weil “Weniger Mehr ist”? Wie schräg ist dass denn?

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    2. Weniger Pflichten und Druck, etwas leisten zu müssen. Darum ging es. Mehr Sein. Weniger tun

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    3. Tja, hätte, hätte, Fahrradkette.
      Alleine, dass es einer macht zeigt, dass es geht.
      Weniger Menschen, weniger laut, weniger Tage, weniger von was du immer willst!
      Es ist deine Entscheidung!

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  3. Da nicht jede/r zur “Mehr- oder Wenigerkonferenz” 😉 fahren kann oder möchte, würde ich es begrüßen, wenn sie zumindest aufgezeichnet und über *bibel.tv ausgestrahlt wird, sodass auch im Ausland Lebende daran teilhaben können.
    Seid alle herzlich gegrüßt

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    1. … und wer bezahlt das dann? Die “Wenigen”, die zur Konferenz fahren und die Kosten tragen?

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  4. Da nicht jede/r zur “Mehr- oder Wenigerkonferenz” 😉 fahren kann oder möchte, würde ich es begrüßen, wenn sie zumindest aufgezeichnet und über *bibel.tv ausgestrahlt wird, sodass auch im Ausland Lebende daran teilhaben können

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  5. Der Kommentar von Simea vom 6.1.23 12.50 ist zielführend und Weise.
    Es ist beides möglich: online und offline kann sich im Menschen was bewegen.
    Aufgrund der Pandemie haben mehrere Berufe im sozialen Bereich erkannt dass auch online viel mehr möglich ist als man zuvor geahnt hatte…. z.B auch Coaching funktioniert online.

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Kommentare sind geschlossen.

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