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Weltkirchenrat in tiefer Sorge über Ukraine-Krise

Die Kirchen sind in großer Sorge angesichts des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine. Der Weltkirchenrat warnt vor „Tod und Leiden“.
Eine Demonstration für Frieden in der Ukraine

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat sich tief besorgt über die Eskalation des Ukraine-Konflikts geäußert. In einer am Dienstagabend in Genf verbreiteten Erklärung rief ÖRK-Generalsekretär Ioan Sauca zur Deeskalation und zum Abbau von Spannungen auf.

Zugleich forderte er die Achtung des Völkerrechts und der bestehenden nationalen Grenzen. Die Kirchen in Deutschland hatten zuvor bereits zu einer friedlichen Lösung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine aufgerufen.

„Wir fordern eine Rückkehr zum Dialog und zu den Grundsätzen der Minsker Vereinbarungen als Weg zu einer friedlichen Lösung der seit langem bestehenden Spannungen und Spaltungen in der Region im Rahmen des Völkerrechts und der Verpflichtungen“, erklärte Sauca. Jeder bewaffnete Konflikt würde unweigerlich Tod und Leiden über die Kinder, Frauen und Männer in der Ukraine bringen, erklärte der Theologe.

Im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) sind 348 christliche Kirchen mit mehr als 560 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen. Die katholische Kirche ist kein ÖRK-Mitglied.

epd
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