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US-Sängerin Kesha betet im Video zu „Praying“ vor Kreuz

Die amerikanische Popsängerin Kesha hat sich nach vielen Jahren der Funkstille mit einem neuen Musikvideo zurückgemeldet. Darin spielt sie mit religiösen Symbolen und singt vom Beten.
Von Jörn Schumacher
Das neue Musikvideo der US-Sängerin Kesha hat religiöse Anleihen

Foto: YouTube / keshaVEVO

Das neue Musikvideo der US-Sängerin Kesha hat religiöse Anleihen

Die Sängerin Kesha, die mit bürgerlichem Namen Kesha Rose Sebert heißt, und die ihren Namen früher oft zu Ke$ha stilisierte, hat ein neues Lied namens „Praying“ (Beten) herausgebracht. In dem Musikvideo sind Kreuze sowie der Satz „Gott ist Liebe“ mehrmals zu sehen, sie selbst geht an einer Stelle übers Wasser. Ihr neues Album „Rainbows“ erscheint am 11. August.

Kritiker vermuten, dass die Künstlerin darin ihre Erlebnisse der vergangenen Jahre verarbeitet. Das Video erscheint nach einer längeren Zeit der Pause. Das letzte Album der Künstlerin kam 2012 heraus. Im Jahr 2014 zeigte sie ihren ehemaligen Produzenten „Dr. Luke“ an wegen „sexueller, physischer, verbaler und emotionaler“ Belästigung innerhalb der zehn Jahre ihrer Bekanntschaft.

Der Produzent wies die Anschuldigungen von sich und sagte, Kesha erhebe die Vorwürfe aus Wut über ihre eigene, schlecht laufende Karriere. Die Sängerin wollte, dass der Vertrag zwischen ihr und ihrem Produzenten aufgelöst wird, weil sie durch ihn gehindert werde, neue Musik zu produzieren. Das Gericht entschied gegen ihren Antrag, deshalb befinden sich beide Beteiligten noch immer in einem Rechtsstreit.

Im Refrain des Liedes „Praying“ heißt es übersetzt: „Ich hoffe, dass du irgendwo betest / Ich hoffe, dass sich deine Seele verändert / Ich hoffe dass du deinen Frieden findest / auf die Kniee fällst und betest.“ Am Ende betet die Sängerin selbst am Fuße eines Kreuzes.

Kesha macht seit 2005 Musik, bekannt wurde sie 2009 durch ihre zusammenarbeit mit dem Rapper Flo Rida. Großen Erfolg hatte sie zudem mit ihrem eigenen Hit „Tik Tok“. „Dr. Luke“ nahm sie daraufhin im Alter von 18 Jahren für sein Musiklabel unter Vertrag. (pro)

von: js

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