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Spotify löscht Podcast-Folge mit Birgit Kelle

Der Audio-Streaming-Dienst Spotify hat eine Folge des Podcasts „indubio“ gelöscht. Darin sprach die Journalistin Birgit Kelle über ihr neues Buch „Noch Normal? Das lässt sich gendern!“ und übte Kritik an der Genderbewegung. Einen genauen Grund für die Löschung nannte Spotify jedoch nicht.
Von PRO
Die Journalistin Birgit Kelle kritisiert in ihrem neuen Buch das Gender Mainstreaming

Foto: Kerstin Pukall

Die Journalistin Birgit Kelle kritisiert in ihrem neuen Buch das Gender Mainstreaming

Die Journalistin Birgit Kelle hat dem Audio-Streaming-Dienst Spotify vorgeworfen, kritische Aussagen zu Transgendern wegen angeblicher Richtlinienverstöße von seiner Plattform zu löschen. Auf ihrer Webseite unterstellt sie dem Unternehmen eine „Cancel Culture“ (deutsch: Kultur des Absagens).

Am 28. September löschte Spotify Folge 61 des vom politischen Blog „Achse des Guten“ produzierten Podcasts „indubio“. In der entsprechenden Ausgabe sprach der Journalist Burkhard Müller-Ullrich mit Kelle über das Thema: „Trans-Babies und Pubertätsblocker“. Auf ihrer Website schrieb Kelle zum Vorgehen von Spotify: „Ja ich nehme es persönlich, weil es mich persönlich betrifft.“

Nach Angaben von „Achse des Guten“ führt Spotify „Verstöße gegen die Inhaltsrichtlinien“ als Begründung für die Löschung an. In einer Stellungnahme weist der Webblog die Vorwürfe zurück. In keiner Ausgabe von „indubio“ sei jemals Hassrede oder Hetze vorgekommen. Jeder, der noch „alle Tassen im Schrank hat“, wisse das. Gegen die Löschung haben die Macher des Podcasts Protest bei Spotify eingelegt. Diesen habe Spotify aber nur an den technischen Support weitergeleitet.

Im Podcast, der weiterhin auf YouTube abrufbar ist, stellt Kelle ihr neues Buch „Noch Normal? Das lässt sich gendern! Gender-Politik ist das Problem, nicht die Lösung“ vor und warnte vor einer Gesellschaft, in der jeder sein Geschlecht aussuchen könne. Kritisch äußerte sich Kelle auch zum Einsatz von Pubertätsblockern. Mit deren Hilfe soll die Ausbildung der sekundären Merkmale des sichtbaren Geschlechts verhindert werden.

Von: Martin Schlorke

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