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Seniorin sammelt 56.000 Euro für christliches Hilfswerk

Die 97-jährige Marietheres Wübken hat ihr Ziel erreicht. Mit dem Rollator war sie 100 Kilometer unterwegs und hat für die absolvierte Distanz Spenden gesammelt. Mit dem Geld möchte die gläubige Frau 100 Schulkindern in Malawi ein Jahr lang eine Schulmahlzeit ermöglichen.
Von Johannes Blöcher-Weil
Mariethereses Wübken - 'Move for Meals

Foto: pro/Jörn Schumacher

Die 97-jährige Seniorin Mariethereses Wübken hat ihr Ziel erreicht. Jetzt möchte sie weiterlaufen.

Die 97-jährige Marietheres Wübken ist ein Medienstar. Die Dame aus dem Münsterland hat in den vergangenen Wochen mit ihrem Spenden-Marathon per Rollator für Furore gesorgt. Jetzt ist sie am Ziel und hat die 100 Kilometer geschafft. Die Dame aus Nottuln im Münsterland hatte bei Wind und Wetter Kilometer gesammelt, um eine christliche Hilfsorganisation, die in Malawi aktiv ist, zu unterstützen. PRO hatte sie bei einer ihrer Runden begleitet.

Dank ihrer Sponsoren ist so eine Summe von 56.000 Euro zusammen gekommen. Das ist etwa 30 mal so viel wie geplant: „Ich freue mich, dass ich am Ende meines Lebens noch ein bisschen was dazu beitragen kann, Gutes zu tun“, zitiert die Bild-Zeitung die Dame. Über das Geld darf sich die Hilfsorganisation „Mary’s Meals“ freuen.

Im PRO-Gespräch verriet die rüstige Seniorin, dass mit dem Geld dort sehr viel erreicht werden könne. Gegründet hat die Organisation der Schotte Magnus MacFarlane. Heute hilft „Mary’s Meals“ Menschen auch in anderen Ländern, wie Rumänien, Liberia und Kroatien. In Malawi stellt diese chronisch hungrigen Kindern eine Mahlzeit an jedem Schultag zur Verfügung.

Täglich 3,7 Kilometer

Für die ehemalige Volksschullehrerin sind der christliche Glaube und der sonntägliche Kirchgang eine Selbstverständlichkeit. Die katholische Christin ist auch Zeitzeugin der Flugblatt-Aktion der Widerstandsorganisation „Weiße Rose“, an der die Geschwister Hans und Sophie Scholl beteiligt waren. Damals studierte Wübken Germanistik an der Universität München.

Die 97-Jährige wohnt heute wieder in ihrem Elternhaus in Nottuln. In den vergangenen Wochen versuchte sie, täglich 3,7 Kilometer zurückzulegen. Lediglich sonntags pausierte sie. Laut Bild-Zeitung möchte sie trotz des erreichten Spendenziels weiterlaufen. „Allein schon der Gesundheit wegen“, sagte sie.

Der Rollator-Lauf ist Teil der Aktion „Move for Meals“. Allein die Unterstützer des Rollator-Laufs haben mit ihrem Geld schon mehr als 600.000 Essen finanziert.

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