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Bei der Frage nach den Trisomie-Bluttests geht es um mehr als eine medizinische Leistung. Es geht darum, welche Haltung wir als Gesellschaft zu Menschen haben, die von unseren Idealen abweichen. Sortieren wir das Unperfekte aus oder nehmen wir es in unsere Mitte hinein? Ein Kommentar von Jonathan Steinert
Am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag erstmals über Trisomie-Bluttests debattiert. Hintergrund ist eine mögliche Zulassung der Tests als Kassenleistung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss. Kritiker fürchten einen Anstieg von Schwangerschaftsabbrüchen bei einer Down-Syndrom-Diagnose in der Frühschwangerschaft. Befürworter betonen ein Recht auf Wissen der Eltern.
Der 21. März war der Welt-Down-Syndrom-Tag. Bei Menschen mit Down-Syndrom ist das Chromosom 21 dreifach vorhanden, deshalb auch die Bezeichnung Trisomie 21. Der Verleger David Neufeld hat sich mit seinem Verlag in besonderer Weise des Themas angenommen. Im Gespräch mit pro erklärt er seine Motive und bricht eine Lanze für Menschen mit Behinderung.
Frauen mit einer sogenannten Risikoschwangerschaft sollen künftig einen Gentest auf Trisomie-Erkrankungen des ungeboreren Kindes von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Der Bundestag debattiert am heutigen Donnerstag darüber. Die Meinungen dazu sind geteilt – auch unter Christen. pro hat die wichtigsten Stimmen zusammengetragen.
Zensurversuche abwehren, die gute Nachricht auf digitalen Wegen erzählen, das Kino nicht „Hollywood“ überlassen – zentrale Themen bei „Proclaim19“, dem weltweit größten Treffen christlicher Medienschaffender. pro war Ende März in Los Angeles dabei, als 3.000 Radio- und Fernsehmacher vier Tage über Chancen und Probleme der Branche diskutierten.
Das gesellschaftliche Klima in den USA wird für Christen unangenehmer. Das sagt Brad Dacus im pro-Interview. Er ist Präsident des Pacific Justice Institute, das Bürger in Sachen Religionsfreiheit juristisch untersützt. Auch die Sozialen Medien versuchten Christen stummzuschalten. Präsident Donald Trump jedoch setze sich für freie Äußerung des Glaubens ein.
In Amerika streiten sich derzeit Abtreibungsgegner und -befürworter um ein geplantes Gesetz im US-Bundesstaat Georgia. Die amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano twitterte, dass sie gegen das neue Gesetz sei, das Abtreibung schon ab der sechsten Schwangerschaftswoche verbietet. Sie brachte dies mit ihrem Glauben an Gott in Verbindung und sorgte für eine Kontroverse.
Die FDP im Bundestag hat mit einem Tweet zu Trisomie-21-Tests einen Shitstorm ausgelöst. Die Fraktion postete das Bild eines Kindes mit Down-Syndrom und darunter die Forderung: „Trisomie-Tests müssen allen Frauen zur Verfügung stehen.“ Kritiker befürchten, dass die Tests zu mehr Abtreibungen führen.

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