Das christliche Medienmagazin

Schüler-SMD bietet Schulstartgottesdienste an

Die Schüler-SMD ruft Kirchen und Gemeinden dazu auf, den Beginn des neuen Schuljahrs mit einem „Schulstartgottesdienst“ zu begehen. In einigen Bundesländern enden jetzt die Sommerferien und viele Schüler freuen sich darauf, wieder normal zur Schule zu gehen. Diesen Schritt sollten Schulen und Gemeinden begleiten.
Von Johannes Blöcher-Weil
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Schüler im Unterricht
Mit guten Ideen den Schulstart gestalten: Dabei möchte das Portal der Schüler-SMD helfen.

Anfang August beginnt in den ersten deutschen Bundesländern das neue Schuljahr. Die Schüler-SMD, ein Arbeitszweig der christliche Organisation „SMD: Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf“ lädt Schulen und Gemeinden dazu ein, aus diesem Anlass einen Gottesdienst zu feiern. Die Schüler könnten mit dem Segen Gottes in den neuen Alltag gehen.

Die Schüler-SMD bietet unter dem Namen „Schulstartgottesdienst“ seit 2019 verschiedene Gottesdienstentwürfe zur kostenlosen Nutzung an. Entwickelt und erprobt haben sie evangelische Theologen, Lehrer und Schüler. „Mit unserer Erfahrung als Schüler-SMD wollen wir Kirchen und Gemeinden unterstützen, kreative Schulstartgottesdienste zu feiern und Schule in den Blick zu nehmen“, erklärt der Leiter der Schüler-SMD, Jürgen Schmidt.

Neu hinzugekommen ist eine Gottesdienstausarbeitung zum Thema „Sehr gut“. Der Leiter der Schüler-SMD erklärt dazu, dass Gott schon am Beginn des Schuljahres denn Kindern ein Zeugnis mit der Note „Sehr gut“ ausgestellt habe. Das neue Material für diesen Gottesdienst wurde erstmals in Kooperation mit der Stiftung Marburger Medien erstellt.

Arbeit der Schülerbibelkreise sehr herausfordernd

Auf der Website www.schulstartgottesdienst.de können sich Verantwortliche aus Gemeinden die Gottesdienstabläufe herunterladen, in denen eine fertige Predigt enthalten ist. Liedvorschläge sind ebenso dabei wie Videos, die gezeigt werden können. Zusätzlich kann Verteilmaterial für die Schüler bestellt werden. Bis zum 1. August wurden die Entwürfe 1.500 Mal heruntergeladen.

Das angebotene Material werde dankbar angenommen, sagte Schmidt gegenüber PRO. Nicht nur Lehrer, sondern auch Eltern würden in ihren Gemeinden Schulstartgottesdienste initiieren. Die Botschaft, dass Schüler mehr wert seien als ihr Notendurchschnitt, komme an.

Im Gespräch mit PRO sagte er, dass die Arbeit der Schülerbibelkreise im vergangenen Jahr coronabedingt sehr herausfordernd gewesen sei. Einige Gruppen hätten sich online verabredet, andere pausiert: „Mittlerweile sind zum Teil auch jahrgangsübergreifende Treffen wieder möglich. An vielen Orten gilt es, die Gruppen mit dem Schulbeginn neu zu starten.“

Schulalltag nicht nur irgendwie hinter sich bringen

Auch das kommende Schuljahr fordere die Schülerinnen und Schüler heraus. Aufgabe der Schüler-SMD sei es, sie darin zu begleiten, „den Schulalltag nicht nur irgendwie hinter sich zu bringen, sondern bewusst mit Jesus zu leben“. Corona werde die Schüler weiterhin beschäftigen, aber es sei auch wieder mehr Begegnung möglich: „Wir möchten auch den Neustart von Schülerbibelkreisen begleiten und die deutschlandweite Vernetzung von Schülerinnen und Schülern über Onlineangebote stärken, die sich während des letzten Schuljahres etabliert haben.“

Die Schüler-SMD ist ein Arbeitszweig der SMD und hat Kontakt zu rund 600 Schülerbibelkreisen an Schulen überall in Deutschland, um die dort aktiven Schüler zu begleiten und zu unterstützen. Außerdem veranstaltet sie jährlich Sommerfreizeiten im In- und Ausland und engagiert sich für die schulnahe christliche Jugendarbeit. Die SMD wurde 1949 als „Studentenmission in Deutschland“ gegründet und ist als Fachverband der Diakonie Deutschland der EKD anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell