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Raum Basel: Unbekannter beschmiert Kirchenräume

In der Region Basel hat es ein unbekannter Täter mit Schmierereien auf Kirchen abgesehen. Der Schaden durch den Vandalismus ist groß.
Von Norbert Schäfer
Heiliggeist (Basel)
Der Innenraum der Heiliggeistkirche (Archivbild) wurde mit Graffitis verunstaltet

Im Großraum Basel hat ein bislang unbekannter Täter in mehreren Kirchen gewütet und in den Innenräumen der Gotteshäuser Schmierereien mit religiösen Botschaften hinterlassen. Das geht aus Medienberichten hervor.

Wie Kath.ch am Mittwoch berichtet hat der Vandale unter anderem die Josephskirche und die Kirche Heiliggeist in Basel mit Graffitis verunstaltet. Weil bei den Schmierereien aus Zahlen und Wörtern kein Zusammenhang erkennbar ist, gehen die Kirchenverantwortlichen bislang von einem geistig verwirrten Täter aus. Seit Juli sind auf diese Art und Weise in der Region immer wieder Innenräume von Kirchen verschandelt worden.

„Es ist lediglich erkennbar, dass auch religiöse Themen vorkommen. Wir gehen deshalb nicht von einer politisch oder religiös motivierten Tat aus“, erklärte Matthias Schmitz, Leiter der Informationsstelle der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt. Seiner Meinung nach sind die Botschaften nicht spezifisch gegen die römisch-katholische Kirche oder ihre Amtsträger gerichtet. Schmitz schätzt den entstandenen Schaden auf rund 50.000 Franken.

Weil bislang offenbar ausschließlich Kirchengebäude im Raum Basel von den Schmierereien betroffen sind, gehen die Behörden davon aus, dass der mutmaßliche Täter aus der Region stammt.

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Eine Antwort

  1. Auch wenn es sich hier um einen “Verwirrten” handelt, so manifestiert sich bei ihm eventuell doch ein gesellschaftliches Klima, dass es Christen gegenüber an Fairness mangeln lässt.

    Dass viele “Freigeister” nicht von Freiheit, sondern von Missgunst geleitet sind, das hatte der gute Menschenkenner, Freiherr von Knigge, in seiner Schrift “Vom Umgang mit Menschen” schon beklagen müssen:
    “Nicht tolerant zu sein pflegen die Freigeister und Religionsspötter von gemeiner Art zu sein. Ein Mann, der unglücklich genug ist, sich von der Wahrheit, Heiligkeit und Notwendigkeit der christlichen Religion nicht überzeugen zu können, der verdient Mitleiden, weil er ein sehr wesentliches Glück, einen kräftigen Trost im Leben und Sterben entbehrt;
    er verdient mehr als Mitleiden, er verdient Liebe und Achtung, wenn er dabei seine Pflichten als Mensch und Bürger, so viel an ihm ist, treulich erfüllt, und niemand in seinem Glauben irre macht;
    wenn aber jemand, der aus bösen Willen, aus Verkehrtheit des Kopfes oder des Herzens, ein Religionsverächter geworden, oder gar zu sein nur affektiert, aller Arten Proselyten zu werben sucht, öffentlich mit schalem Witze oder nachgeplapperten voltairischen Floskeln der Lehren spottet, auf welche andere Menschen ihre einzige Hoffnung, ihre zeitliche und ewige Glückseligkeit bauen;
    wenn er jeden verfolgt, verachtet, schimpft, jeden einen Heuchler schilt, der nicht wie er denkt;
    so ist ein solcher bösartiger Tor unserer Verachtung wert.”

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