Ralph Brinkhaus (CDU), der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Ralph Brinkhaus (CDU), der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Brinkhaus erinnert an verfolgte Christen

Die Katholische Kirche gedenkt am zweiten Weihnachtstag der verfolgten und bedrängten Christen weltweit. Der CDU-Politiker Ralph Brinkhaus mahnt in der Tagespost zum Einsatz für die Glaubensgeschwister.

Ralph Brinkhaus (CDU), der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat zum Einsatz für verfolgte Christen gemahnt. Christen in aller Welt seien in den vergangenen zwei Jahrzehnten Opfer unmenschlicher Gewalt geworden, schreibt der Unionspolitiker in einem Gastbeitrag in der Tagespost. Christen seien Opfer von Entführung, Zwangsbekehrung, Mord und Vergewaltigungen geworden, „weil die Opfer aus Sicht der Täter die falsche Religion hatten“, erklärte der CDU-Politiker.

Brinkhaus fordert in dem Beitrag ein umfassenderes Bewusstsein hinsichtlich der Einschränkungen der weltweiten Religionsfreiheit. Angehörige aller Religionen sind seiner Ansicht nach von Benachteiligung im Alltag betroffen.

Internationaler Einsatz für verfolgte Christen stoße an Grenzen, erklärte Brinkhaus, könne aber auch, wie am Beispiel der pakistanischen Christin Asia Bibi, erfolgreich sein. Die Christin ist in ihrem überwiegend muslimisch geprägten Heimatland wegen ihres Glaubens und Blasphemievorwürfen vom Tod bedroht. Das öffentliche Interesse an dem Schicksal der jungen Frau habe zur Entlassung aus der Haft beigetragen, führte Brinkhaus aus.

Viele Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag würden am 26. Dezember für verfolgte und bedrängte Glaubensgeschwister beten, erklärte Brinkhaus. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem Stephanustag, gedenkt die Katholische Kirche in einem weltweiten Gebetstag der verfolgten und bedrängten Christen. „Ihr Schicksal mahnt uns, alles zu versuchen, die Welt für Christen, aber auch für alle anderen friedliebenden Gläubigen 2019 ein Stück besser zu machen“, konstatierte der Unionsfraktionsvorsitzende.

Von: Norbert Schäfer

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