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Pietisten feiern Christustag

An 19 Orten feiern Christen in Baden-Württemberg an Fronleichnam einen Christustag. Im Mittelpunkt soll unter anderem das gemeinsame Gebet stehen. Der Christustag ist auch auf dem Kirchentag vertreten - mit Stargast Volker Kauder (CDU).
Von Anna Lutz
Christustag 2017 in Berlin: Seit 2015 ist die fromme Veranstaltung auch in das Programm des Kirchentages eingebunden – mit prominenten Gästen. CDU-Politiker Thomas de Maizière war ebenso dabei wie Margot Käßmann.

Foto: Christina Bachmann

Christustag 2017 in Berlin: Seit 2015 ist die fromme Veranstaltung auch in das Programm des Kirchentages eingebunden – mit prominenten Gästen. CDU-Politiker Thomas de Maizière war ebenso dabei wie Margot Käßmann.

Die große Aufmerksamkeit gehört zugegebenermaßen dem Kirchentag in Dortmund, der am Donnerstag so richtig begann. Doch gleich nebenan feiern Christen in Baden und Württemberg wie in jedem Jahr einen Christustag. An 19 Orten sollen sie laut Veranstalter gemeinsam beten, Gott loben und danken, sagen, „was vor Gott gilt“, und Zusammengehörigkeit demonstrieren.

Die Regionalkonferenzen in Heilbronn, Stuttgart oder Ulm bieten ein vielfältiges Programm aus Wortbeiträgen und Musik. Zu den bekannteren Gästen gehören etwa Musikerin Sefora Nelson oder Deborah Rosenkranz, Theologe Hans-Joachim Eckstein, die Pfarrer Ulrich Parzany und Steffen Kern sowie Journalist Peter Hahne.

Auch im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages gibt es in diesem Jahr wieder einen Christustag. Mit dabei sind unter anderem der ehemalige Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, Musiker Lothar Kosse oder Journalist Andreas Malessa. Am Abend zeigen die Veranstalter das Chormusical „Martin Luther King“.

Seit 1956 gibt es den Christustag an Fronleichnam in Württemberg, bis 1996 hieß er „Ludwig-Hofacker-Konferenz”. Veranstalter ist die Christus-Bewegung in Württemberg. Die Wurzeln der Veranstaltung liegen im Pietismus und in der Erweckungsbewegung.

Von: Anna Lutz

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