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Petition: Christen verurteilen erneute Trump-Kandidatur

In den USA regt sich unter Christen Widerstand gegen Donald Trump. Eine Petition verurteilt die neuerliche Kandidatur des Ex-Präsidenten um die US-Präsidentschaftswahlkampf 2024.
Von Norbert Schäfer
Donald Trump sorgt auch nach dem Ende seiner Amtszeit für Schlagzeilen: Dieses Mal mit einer goldenen Statue.
Ex-Präsident Donald Trump (Archivbild)

Tausende Menschen haben eine Petition unterzeichnet, in der die erneute Kandidatur von Donald Trump zur Wahl 2024 um das Präsidentenamt verurteilt wird. Die Petition wurde von der christlichen Organisation „Faithful America“ angestoßen, nachdem Trump seine neuerliche Kandidatur angekündigt hatte. Mittlerweile haben sich mehr als 19.000 Unterzeichner an der Petition beteiligt.

Der Republikaner Trump war nach den Zwischenwahlen vom 8. November der erste Politiker, der offiziell eine Kandidatur für den US-Präsidentschaftswahlkampf 2024 angekündigt hat. Am 15. November 2022 teilte er in seinem Wohnsitz Mar-a-Lago in Florida seine Bewerbung um eine Kandidatur mit.

In der Petition heißt es: „In einer mit Angstmacherei und Lügen gespickten Rede machte Trump deutlich, dass er die faschistischen Taktiken, die zu dem tödlichen christlich-nationalistischen Angriff auf unser Kapitol am 6. Januar geführt haben, noch einmal verstärken will.“ Das soll mit der Petition verhindert werden.

Vorwurf: Trump nutzt „Religion als Waffe“

Die Initiatoren bezeichnen eine weitere Trump-Präsidentschaft als „Katastrophe für unser Land“. Sie sprechen von einem „aufrührerischen Ex-Präsidenten“ der berüchtigt dafür sei, friedliche Demonstranten mit Tränengas anzugreifen, um sich dann mit einer Bibel vor einer Kirche fotografieren zu lassen. Trump habe in seinen Wahlkämpfen wiederholt Religion als Waffe eingesetzt. Die Petition spricht zudem von „machthungrigen Pastoren und christlich-nationalistischen Führern“ wie Mike Huckabee, Mark Burns und Eric Metaxas. Die stünden bereits Schlange, um sich an die Seite Trumps zu stellen. Die Personen würden fälschlicherweise vorgeben, für alle Christen in den USA zu sprechen.

„Das Evangelium lehrt Liebe, Gleichheit und Würde, alles Werte, die von der ‚Make America Great Again‘-Bewegung eindeutig abgelehnt werden“, lautet es in dem Gesuch, und weiter: „Wir dürfen niemanden glauben lassen, dass diese christlich-nationalistischen Politiker und rechtsextremen Pastoren für unseren Glauben sprechen – besonders nicht, wenn es um Donald Trump geht.“ Christen sollten sich zu Wort melden und deutlich machen, dass Trump ihre Werte nicht teile und niemals ihre Stimmen bekomme.

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4 Antworten

  1. Entschuldigung, aber diese naive Veröffentlichung zeigt allenfalls auf,
    wie tief pro gesunken ist.
    Wer sich auch nur ein bisschen in der christlichen Landschaft Amerikas auskennt,
    weiß, dass mind. 90 % der Christen in den Staaten Donald Trumps Kandidatur begrüßen.
    Und pro-medienmagazin kommt hier mit einer Petition von nicht einmal 20.000 links-liberalen “Kirchgängern” …

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  2. Eine knapp fünfzehnminütige Recherche bei der “englischen Version” von Google hat mich nicht überrascht, wer sich da “Christ” nennt und eine Petition gestartet hat. Man kann das getrost ignorieren. Das ist so, als würde die EKD eine Petition gegen die AfD, gegen Fleischverzehr, gegen Pastoren wie Olaf Latzel oder gegen ein bibeltreues Leben starten.

    Donald Trump ist (wie jeder andere Mensch auch) sicherlich nicht absolut gut, nicht gänzlich integer und nicht über jeden Zweifel erhaben, aber ich bin aus der Ferne ein Anhänger seiner Politik. Ich hoffe, die Amerikaner werden bei den nächsten US-Präsidentschaftswahlen die richtige Entscheidung treffen und die linken Zerstörer von Freiheit, Familie, Christentum, Redefreiheit und gottgefälligen Werten abwählen.

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  3. Aha! Jetzt werden die (evangelikalen) Christen in Amerika wach, zum Glück noch rechtzeitig. Sie haben gemerkt, dass sie sich bei den letzten beiden Trump-Kandidaturen vor seinen Karren haben spannen lassen..

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