Das christliche Medienmagazin

Moralisch wertvolle Filme erfolgreicher

Filme, die christliche Werte vermitteln, waren auch 2017 in den USA wieder finanziell erfolgreicher als Filme mit unchristlicher Wertedarstellung. Das geht aus einer Analyse des amerikanischen christlichen Filmmagazins Movieguide hervor.
Von Jörn Schumacher
In amerikanischen Kinos spielten im Jahr 2017 Filme mit christlich-konservativer Wertevermittlung mehr Geld ein als moralisch zweifelhafte Filme, sagen die Experten von Movieguide
In amerikanischen Kinos spielten im Jahr 2017 Filme mit christlich-konservativer Wertevermittlung mehr Geld ein als moralisch zweifelhafte Filme, sagen die Experten von Movieguide

Kinobesucher und Fernsehzuschauer bevorzugten im vergangenen Jahr wieder Filme mit moralisch vertretbaren Aussagen gegenüber Filmen ohne gute Wertevermittlung. Die Kritiker des christlichen Magazins Movieguide untersuchten Kino- und Fernsehfilme auf ihren biblischen oder moralisch ermutigenden Inhalt hin. Für sie sind dabei auch patriotische und konservative Werte christliche Inhalte. Die Kritiker fassen ihre Kriterien unter dem Begriff „familienfreundlich“ zusammen.

Jedes Jahr bringt Moviguide ihre Analyse heraus, die auf 150 Kriterien basiert, erklärte der Gründer des Movieguide, Ted Baehr. Familienfreundlich seien Filme etwa, wenn sie keine unanständige Wortwahl, keinen Sex und keine nackten Körper beinhalten.

75 Filme mit christlichen Werten

Im Jahr 2017 spielten Filme, die nach den Maßstäben von Movieguide christliche vertretbare Inhalte hatten, durchschnittlich 57,84 Millionen Dollar pro Film ein. Filme mit eher unchristlichem Inhalten erbrachten hingegen nur 10,49 Millionen Dollar, teilte das Magazin mit. Bei Filmen, die explizit säkulare oder atheistische Sichtweisen vermittelten, betrug der Erlös durchschnittlich sogar nur 1,16 Millionen Dollar pro Film.

Movieguide machte 75 Kinofilme im Jahr 2017 aus, die christliche Werte vermittelten. Das seien 60 Prozent mehr als noch im Jahr 2012, teilten die Filmkritiker mit. Lobend erwähnten die Kritiker etwa:

  • „Ich – Einfach unverbesserlich 3“

  • „Justice League“

  • „Thor: Tag der Entscheidung“

  • „Wonder Woman“

  • „Die Schöne und das Biest“

  • „Spider-Man: Homecoming“

  • „Fast & Furious 8“

Der Animationsfilm „The Boss Baby“ sage dem Publikum, dass Jesus der Boss sei. Die Magazinmacher lobten zudem den Weihnachtsanimationsfilm „Bo und der Weihnachtsstern“.

Der „LEGO Batman“-Film verdeutliche die Werte Teamarbeit, Vaterschaft und Wahrheitsliebe. Die Kritiker hoben zudem den Film „Der Fall Jesus“ hervor, der die wahre Geschichte des atheistischen Reporters Lee Strobel nacherzählt, der nach Beweisen für die Existenz Gottes suchte. Der Film „Dunkirk“ zeige den Mut und den Patriotismus normaler Bürger im Zweiten Weltkrieg. Sogar „Fluch der Karibik: Salazars Rache“ können die Kinokritiker einen moralischen Wert abgewinnen, denn ein schlechter Vater verwandele sich hier in ein Vorbild für Selbstaufopferung.

Baehr erklärte: „Gute Filme erzählen gute Geschichten, haben eine positive Weltsicht und können einen spirituell erheben.“ Er zitierte Walt Disney mit den Worten: „Filme haben einen enormen Einfluss auf die Gestaltung unserer Leben.“ Baehr fügt hinzu: „Was man schreibt und produziert, kann die kommende Generation verändern.“

Von: Jörn Schumacher

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