Die neue Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro ist ab sofort kostenlos erhältlich

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Unverzagt: Die neue pro ist da

Die neue Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro steht unter dem Titel „Unverzagt“. In verschiedenen Beiträgen geht es darum, wie Menschen in Krisen Hoffnung finden: aktuell bei Corona, oder wie CDU-Politiker Peter Tauber während einer anderen lebensbedrohlichen Krankheit. Die Abenteurerin Evelyne Binsack berichtet, wie sie am Ende ihrer Kräfte den Draht zu Gott neu entdeckte.

Seit Ende Februar hat das Coronavirus Deutschland im Griff. Es hat eine Krise ausgelöst, wie es sie hier seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gab. Während das öffentliche Leben lahmgelegt wurde, entwickelte sich aber an vielen Stellen eine enorme Kreativität, um mit den Einschränkungen und dem Risiko umzugehen. Die Titelgeschichte der neuen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro zeigt, wo es trotz der Krise Grund für Zuversicht und Hoffung gibt und wie Menschen dennoch ihr Vertrauen auf Gott setzen, obwohl ihre Situation keine guten Aussichten bietet. Auch ein Blick auf die Liederdichter Martin Luther und Paul Gerhardt kann in Krisenzeiten Mut machen. Sie haben beide Seuchen und Krieg erlebt und teilweise geradezu trotzig in ihren Liedern auf Gottes Hilfe gesetzt.

Der Psychiater Martin Grabe und der Marburger Theologe Thorsten Dietz erklären, warum der christliche Glaube dabei helfen kann, mit Angst umzugehen. „Angst ist nicht schändlich“, betont Dietz im Interview. Er verweist auf die Passionsgeschichte: Auch Jesus habe Angst gehabt. Aber im Gegensatz etwa zu Petrus und Pilatus habe er sich von ihr nicht treiben lassen, sondern habe ängstlich zwar, aber gleichzeitig getrost das Leid angenommen. Der Glaube an Gott relativiere die weltlichen Erfahrungen, die Menschen machten: „Mein Ansehen ist in Christus begründet. Meine Zukunft wird mir nicht das Robert-Koch-Institut mitteilen, auch nicht die Bundeskanzlerin. Sondern was Christus sagt, das zählt für meine Zukunft.“

Der CDU-Politiker Peter Tauber bekennt im pro-Interview, dass er sich während seiner lebensbedrohlichen Darmerkrankung vor gut zwei Jahren von Gott getragen fühlte. „Ja, ich habe auf Gott vertraut“, sagt er. „Ich lebe natürlich sehr gern und war deswegen auch traurig, aber Angst hatte ich nicht. Ich denke, ‚gottergeben‘ beschreibt mein Gefühl von damals sehr gut.“

Christine Lieberknecht: „Heilfroh, dass CDU Ramelow nicht blockiert hat“

Im neuen Heft von pro lesen Sie auch von der Abenteurerin und Extremsportlerin Evelyne Binsack. Sie stand als erste Schweizerin auf dem Mount Everest und war sowohl am Süd- als auch am Nordpol. Als Kind erlebte sie sexuelle Übergriffe. Ihre sportlichen Aktivitäten seien lange Zeit ein Weglaufen vor sich selbst gewesen, berichtet sie im Gespräch mit pro. Als sie bei einer ihrer Expeditionen so erschöpft war, dass sie meinte, dem Tode nahe zu sein, entdeckte sie die Gebete ihrer katholischen Kindheit wieder – und schöpfte neue Kraft.

Die frühere Ministerpräsidentin Thüringens, Christine Lieberknecht, äußert sich in einem Interview in der neuen Ausgabe von pro zu den politischen Ereignissen im Freistaat während der vergangenen Monate. Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich war im Februar überraschend zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Da dies nur mit Stimmen der AfD möglich war, gab es einen Eklat, der bundesweit für Aufsehen sorgte und auch die CDU-Spitze erschütterte. Lieberknecht war nach Kemmerichs Rücktritt zwischenzeitlich als Übergangs-Ministerpräsidentin gehandelt worden. Schließlich erhielt der Linken-Politiker Bodo Ramelow bei einer erneuten Wahl die nötige Mehrheit. „Wir können heilfroh sein, dass die CDU als kritische Oppositionspartei die Wahl des linken Ministerpräsidenten Ramelow nicht blockiert, sondern sich enthalten hat“, sagte Lieberknecht im Gespräch mit pro. Sie betonte, dass die Linkspartei in Thüringen nicht gleichzusetzen sei mit linksextremen Gruppen. Der Parteitagsbeschluss der Union, weder mit der AfD noch mit der Linken zusammenzuarbeiten, sei zwar wichtig. Das konkrete politische Handeln müsse jedoch „vor meinem eigenen Gewissen und den Grundsätzen einer Landesverfassung bestehen“.

Außerdem lesen Sie im Christlichen Medienmmagazin pro – neben weiteren Themen – ein Interview mit Chris Pahl, Co-Autor des Buches „Selig sind die Handynutzer“, eine Filmkritik zu „Der wunderbare Mr. Rogers“ und ein Porträt des Theologen und Medienmachers Julian Sengelmann. Die aktuelle wie auch frühere Ausgaben des Magazins können Sie – nicht nur während der Coronakrise – kostenlos bestellen: online, per E-mail an info@pro-medienmagazinde oder telefonisch unter 06441 5 66 77 00.

Von: Jonathan Steinert

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