Die erste Ausgabe von Sis können Interessierte kostenlos als Probeexemplar bei Gerth Medien bestellen

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Das erwartet die Leserinnen im ersten christlichen Mädchen-Magazin

Das neue christliche Mädchen-Magazin Sis möchte seine Leserinnen auf der Reise von der Teenie- in die Erwachsenenwelt begleiten und ihnen Tipps und Hilfe für den Alltag in der besonderen Zeit geben. Das ist den Macherinnen gelungen, meint pro-Redakteurin Martina Blatt nach der Lektüre.

Mit der Zeitschrift Sis ist das erste christliche Magazin für Mädchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Markt. Die neue Publikation aus der Redaktion der Frauenzeitschrift Lydia möchte jungen Leserinnen ab zwölf Jahren wie eine große Schwester zur Seite stehen. Unter dem Motto „Sisters inspire Sisters“ – Schwestern inspirieren Schwestern – berichten unter anderem Gleichaltrige, aber auch ältere Autorinnen, persönlich aus ihrem Leben. Auf den 52 Seiten der Erstausgabe erfahren die Mädchen Ermutigung und Erlebnisberichte aus dem Ausland. Zudem stehen Themen wie Selbstwert, der Umgang mit Zweifeln, Begabung, biblischer Input, der Glaube an Gott auf der Agenda – aber auch Beauty- und Kreativ-Tipps sowie Rezepte. Eine kreativ gewählte Artikel- und Beitrags-Mischung, die die Zielgruppe mit Sicherheit anspricht.

Instagram-Star: „Christen sind doch die Coolsten überhaupt!“

Die Titelgeschichte über die Instagram-Zwillinge Lisa und Lena ist ein gelungener Start und passt auch zur Leitlinie des Magazins: „Starke Mädchen. Starker Glaube“. Hier strahlen zwei gläubige Schwestern mit Millionen Followern in den Sozialen Medien vom Sis-Cover. Im Interview sagt Lisa: „Christen sind doch die Coolsten überhaupt! Die haben Hoffnung und einen Halt im Leben. Die Bibel ist die beste Lebensgrundlage.“ Auf die Frage, wie sie damit umgehen, dass viele Mädchen sie als Vorbilder sehen, erklären sie, dass sie das nicht mögen. Es sei zwar eine Ehre, löse aber viel Druck aus, nichts falsch zu machen. Lisa freue sich mehr darüber, wenn jemand zu ihr sage: „Du bist eine Inspiration für mich.“

Eine fröhliche, leicht verspielte Art der Aufmachung zeigt sich im Layout. Es ist farblich abwechslungsreich, aber nicht aufdringlich. Blumen- und Pflanzenmotive, ein beliebtes Gestaltungselement in Publikationen für Frauen, finden sich – wie auch im erwachsenen Vorbild Lydia – auf einigen Seiten in der Sis. Als kleines Extra gibt es vier Handlettering-Postkarten. Auf der ersten Doppelseite der Zeitschrift ermutigt der Poetry-Slam-Text „Licht sein“ von Chanel Czerlinski die Leserinnen.

Ellen Nieswiodek-Martin, Chefredakteurin von Sis, erklärt die Absicht hinter der Zeitschrift: „Wir wollen Mädchen in der turbulenten Zeit des Erwachsenwerdens unterstützen, ihnen die Hilfe erfahrener Autorinnen geben.“ Zugleich will die Redaktion „aber auch eine Plattform bieten, auf der sich die Mädchen gegenseitig austauschen und ermutigen können. So wie es Lydia schon seit 33 Jahren tut.“ Sis kann man quasi als eine jüngere Schwester von Lydia sehen.

Die Sis-Redaktion: Ellen Nieswiodek-Martin (l.) und Deborah Pulverich

Die Sis-Redaktion: Ellen Nieswiodek-Martin (l.) und Deborah Pulverich

Deborah Pulverich aus dem Redaktionsteam erklärt im Gespräch mit pro, wie es zu der Idee kam: In dem freien Redaktionsteam des Magazins Lydia gab es den Wunsch, eine ähnliche Zeitschrift für eine jüngere Zielgruppe zu starten. Die persönlichen Lebensberichte, die es in der Frauenzeitschrift gibt, sollten in der neuen Publikation genauso enthalten sein. Wichtig war den Verantwortlichen zudem, dass ältere Autorinnen ihre Lebenserfahrung an die jüngere Generation weitergeben und die Leserinnen davon profitieren.

Das Magazin gibt praktische Tipps für Alltagssituationen, in denen sich die Teenagerinnen befinden. Auf der Doppelseite des „Sis-Chats“ stellt eine Leserin eine Frage und sechs andere antworten darauf, erklären ihre Meinung zum Thema und geben Hinweise. In der aktuellen Ausgabe geht es darum, ob man dem Druck nachgeben soll, Markenklamotten zu tragen, um dazuzugehören. In einem Selbsttest „Bist du eine gute Freundin?" können die Mädchen herausfinden, wie sie in einer Freundschaft ticken und ob sie sich vielleicht sogar ausgenutzt fühlen.

In einem anderen Beitrag berichtet eine junge Autorin über ihre Erfahrungen mit Alkohol. Sie analysierte ihr Verhalten, wenn sie trinkt, und entschloss sich schließlich, ganz auf Alkohol zu verzichten. Solche Einblicke in die Gedankenwelt Gleichaltriger sind wertvoll und können der Leserschaft Hilfestellung geben. Und das gerade bei Themen, die viele Mädchen nicht einmal mit ihrer engsten Freundin besprechen.

Für manche Fragen, die junge Mädchen sich stellen, gibt es nicht die eine richtige Antwort. Das könnte hier und da noch klarer aus den Artikeln hervorgehen. Dennoch können die zahlreichen Ratschläge und Einblicke in die junge Lebenswelt in dem Mädchen-Magazin eine wichtige Leitplanke zur Orientierung im jungen Leben sein. Deswegen empfiehlt sich Sis für die Zielgruppe von 12 bis 18 Jahren als Lektüre mit Gehalt. Auch die Themen- und Formatevielfalt ist eine Stärke des Magazins.

Die erste Ausgabe gibt es als kostenloses Probeexemplar bei der Redaktion. Die jungen Leserinnen können also unverbindlich reinschnuppern.

Von: Martina Blatt

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