Gefängnisseelsorger Gabriel Zörnig wird von der jungen Journalistin Merih Ugur begleitet

Gefängnisseelsorger Gabriel Zörnig wird von der jungen Journalistin Merih Ugur begleitet

„Gott im Abseits – Gott im Knast“

Ein Folgeprojekt von „Valerie und der Priester“ führt eine junge Journalistin ins Gefängnis. Merih Ugur dokumentiert im Internet ihre Treffen mit dem katholischen Gefängnisseelsorger Gabriel Zörnig.

Am Montag hat die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) die dritte Staffel der Internet-Dokumentation „Gott im Abseits“ gestartet. Diesmal berichtet die 33-jährige Journalistin Merih Ugur unter dem Titel „Gott im Knast" auf Facebook, einem Blog, Twitter und YouTube von ihren Treffen mit dem Gefängnisseelsorger Gabriel Zörnig. Seit 2010 arbeitet der Franziskaner, der aus der ehemaligen DDR stammt, als Seelsorger in den Gefängnissen Neubrandenburg, Bützow und dem Jugendgefängnis Neustrelitz. Ugur hat hingegen türkische Wurzeln. Nach Angaben einer Pressemitteilung der DBK vom Montag war es den Eltern wichtig, dass die Tochter sowohl die christliche als auch die islamische Religion kennenlernte. Bis September dokumentiert Ugur nun ihre Erfahrungen aus der Begleitung Zörnigs in der Gefängnisseelsorge in Mecklenburg-Vorpommern im Internet. Dabei lernt sie den Alltag von Jugendlichen im Gefängnis kennen und versucht zu verstehen, warum sich die katholische Kirche hier engagiert.

„Gott im Abseits – Gott im Knast“ ist ein Vorhaben der Deutschen Bischofskonferenz. Es ist nach „Gott im Abseits – Gott im Rausch“ das zweite Folgeprojekt des erfolgreichen Blogs „Valerie und der Priester“, für den Valerie Schönian 2017 mit dem KEP-Nachwuchsjournalistenpreis ausgezeichnet wurde.

Bei dem Projekt der Deutschen Bischofskonferenz treffen junge, kirchenferne Journalisten auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben nach ihrem Glauben ausrichten. Im Zentrum steht das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiter, die sich zum Beispiel für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige einsetzen und als Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind.

Von: Norbert Schäfer

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