Der Brasilianer Luiz Fernando Braz leitet die Fazenda da Esperança im Allgäu. Christina Hertel arbeitet als freie Journalistin in München.

Der Brasilianer Luiz Fernando Braz leitet die Fazenda da Esperança im Allgäu. Christina Hertel arbeitet als freie Journalistin in München.

„Gott im Abseits – Gott im Rausch“

In einer Internet-Dokumentation berichten kirchenferne Journalisten über Treffen mit Menschen, die ihr Leben am Glauben ausrichten. Im Fokus steht diesmal das Engagement von Christen für Menschen im gesellschaftlichen Abseits.

Am heutigen Mittwoch startet die zweiten Staffel der Internet-Dokumentation „Gott im Abseits“. In der aktuellen Folge berichtet die freie Journalistin Christina Hertel auf Facebook, einem Blog, Twitter und YouTube von ihren Erfahrungen auf dem „Hof der Hoffnung“ (Fazenda da Esperança) im Allgäu. Die Glaubensgemeinschaft bietet jungen drogenabhängigen und suchtkranken Männern nach der Therapie eine Heimat. Strukturiert wird der Tag dort durch Gebet, Arbeit und Gemeinschaft. Hertel wird bis Ende April mit in der Gemeinschaft leben und dort der Frage nachgehen, ob Sucht und Abhängigkeit durch den Glauben besiegt werden können. Nach Angaben einer Presseinformation der Deutschen Bischofskonferenz vom Mittwoch ist Hertel als Protestantin im katholischen Bayern aufgewachsen und hat den Bezug zum Glauben weitgehend verloren.

Lebensgemeinschaft mit Suchtkranken

„Gott im Abseits – Gott im Rausch“ ist ein Vorhaben der Deutschen Bischofskonferenz und das Folgeprojekt des erfolgreichen Blogs „Valerie und der Priester“, für den Valerie Schönian 2017 mit dem KEP-Nachwuchsjournalistenpreis ausgezeichnet wurde. Mit der jetzt beginnenden Internet-Dokumentation treffen junge, kirchenferne Journalisten auf Menschen, die ihre Berufung zu ihrem Lebensinhalt machen und das persönliche Leben am Glauben ausrichten. Nach Angaben der Pressemeldung richtet die aktuelle Staffel den Fokus auf das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits.

Die Fazenda da Esperança ist eine Lebensgemeinschaft, die in Brasilien aus dem Engagement einiger Mitglieder einer katholischen Kirchengemeinde entstanden ist. Heute gibt es weltweit rund 100 solcher Gemeinschaften. Darin leben Alleinstehende, Paare und Familien gemeinsam und gestalten ihren Alltag aus dem christlichen Glauben heraus. Drogenabhängige und Suchtkranke können für ein Jahr mit in den Gemeinschaften leben, um nach ihrer Therapie in ein neues, selbstverantwortliches Leben zurückzufinden.

Von: Norbert Schäfer

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