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Kurz lobt Kirchen für Mithilfe in der Corona-Krise

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich bei den Bürgern für die gute Zusammenarbeit während der Corona-Krise bedankt. Besonders lobte er die Mithilfe von Kirchen und Religionsgemeinschaften.
Von Norbert Schäfer
Östrerreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)

Foto: BKA, Arno Melicharek

Östrerreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Kirchen und Religionsgemeinschaften in seinem Land für ihre Mithilfe während der Corona-Pandemie gewürdigt. Nach Angaben von Domradio am Mittwoch schrieb Kanzler Kurz dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, annerkennend, „dass die einschränkenden Maßnahmen so vorbildlich mitgetragen werden, auch wenn das gerade zu Ostern besonders schwierig war”. Vatikan News zitiert den Kanzler mit den Worten: „In der Krise bietet die Kirche vielen Menschen Halt und leistet einen wichtigen Beitrag durch ihr karitatives Engagement. Vielen Dank dafür!”

Seinen Dank machte Kurz zudem via Twitter öffentlich. In dem Tweet dankte der österreichische Kanzler allen, die in der Coronakrise „zusammenstehen und mithelfen – von der Wirtschaft bis zur Zivilgesellschaft und vor allem den Religionsgemeinschaften”.

Im März hatten Regierung, Kirchen und Religionsgemeinschaften Schutzmaßnahmen vereinbart, mit denen die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus eingedämmt werden soll. Unter anderem hatten sich die Vertreter darauf verständigt, öffentliche Gottesdienste auszusetzen und Veranstaltungen abzusagen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

In einem Interview des ORF von Ende März hatte der Kardinal hinsichtlich der Feier von Online-Messen erklärt, dass die außerordentliche Situation in Verbindung mit dem Coronavirus besondere Mittel erfordere. Dass vielerorts Messen online gefeiert werden, bezeichnete Schönborn in dem Gespräch als „Notmodell“.

Von: Norbert Schäfer

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