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Kongress für Psychotherapie und Seelsorge findet in Würzburg statt

„Zukunftssicher – Wenn Angst und Polarisierung auf Hoffnung und Liebe treffen“. Unter diesem Thema steht der 11. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Er findet vom 1. bis 4. Mai 2022 in Würzburg statt.
Von Johannes Blöcher-Weil
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Kongresszentrum Würzburg

Foto: APS/Veranstalter

Im Kongresszentrum in Würzburg wollen Interessierte im kommenden Jahr zum 11. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge zusammenkommen

Insgesamt etwa 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten die Veranstalter zum Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Die Tagung findet vom 1. bis 4. Mai in Würzburg statt. Veranstalter ist die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS). Das Kongress-Angebot umfasst mehr als 100 Veranstaltungen mit Vorträgen, Seminaren, Workshops und einer Fachausstellung.

Zu den prominentesten Referenten gehören der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, sowie die Theologie-Professoren Corinna Dahlgrün, Hans-Joachim Eckstein und Michael Rohde. Darüber hinaus werden die Psychologin und Psychotherapeutin Sonja Friedrich-Killinger, Chefarzt Matthias Gasche, der Professor für Psychologie und Counseling Ulrich Giesekus und die Pastorin Anja Neu-Illg erwartet.

Weiteres Fachpersonal aus Medizin, Seelsorge, Therapie und Beratung gibt praktische Tipps für fundierte Lebenshilfe zu fast allen Lebensfragen weiter. Ein besonderes Angebot richtet sich an Studierende und Berufseinsteiger unter 30 Jahren. Für sie soll es ein Vernetzungstreffen unter dem Motto „Begegnen – Inspirieren – Vernetzen“ geben sowie ein Seminar zu „Lebensbilder und Berufswege in Psychotherapie und Seelsorge“ – zu einem ermäßigten Tagungspreis.

„Neuen Handlungsspielraum entdecken“

Der APS-Vorsitzende Martin Grabe betont, dass der Kongress bewusst das zurzeit dominierende Thema Angst aufgreife und „Lösungsansätze aus Sicht der Psychotherapie und des christlichen Glaubens“ anbieten möchte. Für den Ärztlichen Direktor der Klinik Hohe Mark soll es auch um eine kritische Analyse damit verbundener Zeitphänomene gehen, genauso wie um konstruktive Ansätze. „Wer mehr von der Herkunft seiner Ängste verstanden hat, braucht sich nicht mehr unmittelbar von ihnen steuern lassen. Neuer Handlungsspielraum entsteht, zunächst im Individuellen und dann für eine Gesellschaft.“

Der christliche Glaube mache kein Geheimnis daraus, dass Menschen in der Welt Angst haben. Grabe wird in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert: „Aber diese Angst wird aufgefangen im Größeren der Gottesbeziehung, die nicht nur diese, sondern die ganze Schöpfung umschließt.“ In den Kongress eingebunden ist ein geistliches und kulturelles Angebot. Detaillierte Informationen und Preise zu der Fachtagung und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.aps-kongress.de verfügbar. Interessierte können entweder komplett oder tageweise an dem Kongress teilnehmen.

Bis zum 1. November gilt noch der Frühbucher-Rabatt. Außerdem wird wieder die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt, sodass es für die Teilnahme an dem Kongress Fortbildungspunkte geben könne. Die APS versteht sich als ein Netzwerk für Psychotherapeuten und Seelsorger, Fachleute und Laien aus verschiedenen Schulen und Hintergründen. In seinen Veranstaltungen bietet der Verein fachlichen Austausch, Vernetzung und Dialog an. Dadurch sollen Beratung und Behandlung von Ratsuchenden in den verschiedenen Fachgebieten verbessert werden.

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