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Käßmann erklärt das Ostergeschehen für Kinder

Margot Käßmann hat mit ihren Büchern auch viele kirchenferne Menschen erreicht. Gemeinsam mit ihrer Tochter Lea erklärt die frühere EKD-Ratsvorsitzende in einem neuen Kinderbuch das Ostergeschehen. Die Hauptfigur Rebekka erlebt, was eine Begegnung mit Jesus verändern kann, und begreift Ostern ganz neu. Eine Rezension von Johannes Blöcher-Weil
Von PRO
Margot Käßmann hat die Ostergeschichte kindgerecht aufbereitet. In dem Buch „Was Ostern geschah“ erzählt sie die Ereignisse rund um Jesus aus Sicht des Mädchens Rebekka.

Foto: bene!

Margot Käßmann hat die Ostergeschichte kindgerecht aufbereitet. In dem Buch „Was Ostern geschah“ erzählt sie die Ereignisse rund um Jesus aus Sicht des Mädchens Rebekka.

Wieso erinnern sich bis heute alle Menschen an Ostern? In dem Kinderbuch „Was an Ostern geschah“ erklärt die Theologin und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, die Ereignisse der Bibel aus der Sicht eines Kindes. Die Hauptfigur des Buches heißt Rebekka – und sie begreift am Ende des Buches, was Ostern auszeichnet.

Von ihren Eltern hat Rebekka schon viele ermutigende Geschichten über Jesus gehört. Das junge Mädchen ist fasziniert, dass Jesus heilt und von Gott erzählt. Als Jesus die Eltern des Mädchens besucht, ist es in heller Aufregung. Aber sie erlebt einen entspannten und freundlichen Jesus, der vor allem ihren Vater in seinen Bann zieht.

Zunächst Trauer, dann Osterfreude

Rebekka bekommt mit, wie die finanzielle Existenz der Familie auf dem Spiel steht, weil ihr Vater nicht mehr seinem Beruf, sondern Jesus nachgeht. Sie erlebt, wie Jesus den Kindern zuhört und sie nicht verjagt. Und sie bewundert ihn für die guten Gedanken. Gemeinsam mit ihren Eltern macht sie sich auf den Weg nach Jerusalem. Statt Freude und Hochgefühl erlebt sie Trauer und Niedergeschlagenheit:

Jemand, der nichts verbrochen hat, wird grausam ermordet. Doch die Autorin bleibt – natürlich – nicht in dieser beklemmenden und schrecklichen Zeit stehen. Als Rebekkas Mutter Jesu Leichnam die letzte Ehre erweisen will, läuft Rebekka den Frauen heimlich zum Grab hinterher. Völlig aufgebracht erleben sie, dass Jesus nicht tot ist: das nächste Wunder, das Rebekka erlebt.

Im letzten Teil des Buches, das für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, erfahren viele Menschen, dass Jesus lebt. Auch Rebekka spürt, dass er ihr nah ist, wenn sie an ihn denkt. Sie hat für sich die Erkenntnis: „Die Liebe zu Jesus und seine Liebe zu ihnen allen – sie waren viel stärker als der Tod.“ Dem jungen Mädchen wird klar, dass die Zeit mit Jesus die schönste ihres Lebens war und dass der Tod nicht das Ende ist. Diese Botschaft erzählt sie ihren Kindern und Enkelkindern. Und diese tun das bis heute, damit die Osterbotschaft erhalten bleibt.

Käßmann gelingt mit ihren Buch ein „Parforceritt“ durch die biblischen Geschichten der Evangelien – ohne die wichtigsten Inhalte zu vergessen. Das Buch hat die vierfache Mutter und sechsfache Oma gemeinsam mit ihrer Tochter Lea geschrieben. Illustriert hat das Ganze Stefanie Scharnberg. Dabei ist die Theologin genauso klar und verständlich in der Sprache wie in der christlichen Botschaft. Das Buch erklärt Ostern einfach und dennoch eindrücklich. Es ist nicht nur jungen Lesern zur Lektüre zu empfehlen – auch die Vorleser dürfen die wichtige Botschaft für sich annehmen.

Margot Käßmann: „Was Ostern geschah“, bene!, 32 Seiten, 15 Euro, ISBN 9783963401213

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