Bodo Ramelow ist so etwas wie das bürgerliche Gewissen der Linkspartei. Oder, wie er selbst sagt, der Kieselstein im Schuh seiner Partei. Das zeigt sich zum Beispiel bei Fragen wie der Haltung zu Israel, dem Judentum und Antisemitismus. Als ehemaliger Gewerkschafter, Realpolitiker und Christ brachte er es als erster und bisher einziger Linker zum Ministerpräsidenten und regierte den Freistaat Thüringen von 2014 bis 2024. Seit 2025 sitzt er im Bundestag und ist religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Nicolai Franz, PRO-Redaktionsleiter Digital, hat Ramelow nach dessen Israel-Reise im vorigen Herbst für den PRO-Podcast „Glaube. Macht. Politik“ interviewt. Was er dabei erlebte und wie er ihn einschätzt, erzählt Nicolai Franz in dieser Folge „Zwischen Zettel und Stift“. Außerdem geht es um die Frage, wie viel KI wahrhaftiger, glaubwürdiger Journalismus verträgt.
Wie schätzen Sie Bodo Ramelow und seine Politik ein? Und was halten Sie davon, wenn Journalisten für Bilder und Beiträge auf die Hilfe von KI zurückgreifen? Schreiben Sie uns gern an dialog@pro-medienmagazin.de.