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Irakreise, neuer Look, runder Geburtstag: Das war der März 2021

Der Papst reist in den Irak, die Berlinale findet ihn Berlin statt, PRO erhält ein Make-Over und Ulrich Parzany wird 80: Das passierte im März 2021.
Von Swanhild Brenneke

Foto: Vatican Media

Papst Franziskus bei einem Treffen mit Vertretern anderer Religionen in Ur, der Heimat Abrahams

Papst im Irak

Papst Franziskus reiste Anfang März in den Irak und besuchte dort unter anderem christliche Gemeinden. Er traf außerdem muslimische Geistliche und Iraks Präsidenten Barham Salih und Premierminister Mustafa al-Kadhimi. Die Christen im Land rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, sich für Frieden und Versöhnung im Land einzusetzen. Es war der erste Besuch eines Papstes im Irak überhaupt und die Reise wurde als historisches Ereignis angesehen. Weniger als drei Prozent der Iraker sind Christen. Es war die erste Auslandsreise von Papst Franziskus seit 15 Monaten.

Berlinale

Stellen im Berlinale-Film „Mission Ulja Funk“ Mitglieder einer bekloppten Freikirche dar: Hildegard Schroedter (li.) und Romy Lou Janinhoff (re.) Foto: Ricardo Vaz Palma
Stellen im Berlinale-Film „Mission Ulja Funk“ Mitglieder einer bekloppten Freikirche dar: Hildegard Schroedter (li.) und Romy Lou Janinhoff (re.)

Vom 1. bis 5. März fand die Berlinale statt. Auf den 71. Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurden auch vier Filme gezeigt, in denen es um Freikirchen geht: Die Jugendkomödie „Mission Ulja Funk“, der brasilianische Film „The Last Days of Gilda“, der nigerianische Kurzfilm „Rehearsal“ und der deutsch-polnische Streifen „Jesus Egon Christus“. Die evangelikale Szene kam jedoch schlecht weg: Die Filme stellen evangelikale Gemeinschaften als kalte Orte dar, in denen die Menschen lieblos miteinander umgehen – und es geht um geistlichen Missbrauch. Unser Autor Jörn Schumacher, der sich die Filme ansah, versuchte sich in einer Erklärung, warum Freikirchen im Film oft so negativ dargestellt werden.

PRO im neuen Look

Am 22. März ging die PRO-Website an den Start – auf der Sie sich gerade befinden. Wir fanden, es war an der Zeit für eine modernere Gestaltung: Ein gut lesbares Layout, klare Strukturen und eine nutzerfreundliche Bedienung. Wir glauben, dass wir als christliches Medium Ihnen als Lesern am besten dienen können, wenn wir unsere Inhalte auch technisch und optisch möglichst gut aufbereiten. Mit der neuen Website bekam PRO auch ein neues Logo: Unser Name wird nun groß geschrieben. Das hat zum einen gestalterische Gründe, zum anderen sorgt das dafür, dass unser Name auch in Fließtexten besser erkennbar ist. Und was inhaltlich hinter dem neuen Logo steckt, erfahren Sie hier.

Parzany wird 80

Ulrich Parzany evangelisierte viele Jahre mit ProChrist, war CVJM-Generalsekretär und leitet nun das Netzwerk Bibel und Bekenntnis Foto: Israelnetz/Michael Müller
Ulrich Parzany (80) evangelisierte viele Jahre mit ProChrist, war CVJM-Generalsekretär und leitet nun das Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Der Theologe und Evangelist Ulrich Parzany feierte am 24. März seinen 80. Geburtstag. Bekannt wurde er vor allem durch die Evangelisationsveranstaltung proChrist: Nach der evangelistischen Großveranstaltung „ProChrist ’93“ mit dem US-amerikanischen Evangelisten Billy Graham setzte Parzany 1995 dessen Arbeit in Deutschland fort. Von 1997 bis 2009 war er dann Hauptredner von proChrist. Seither erreichten proChrist-Veranstaltungen über die Jahre Millionen Menschen. Im März 2013 gab Parzany die Leitung des gleichnamigen Trägervereins ab.

Der Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher vertritt eine theologisch konservative Linie. Parzany kritisiert immer wieder Entwicklungen in der Kirche, die er als Demontage christlicher Glaubensgrundlagen beurteilt. Der Pfarrer betont stets die Autorität der Bibel als Wort Gottes zu kontroversen Fragen.

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