Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Archivbild)

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Steinmeier beklagt Gewalt gegen Christen im Nahen Osten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Christen dazu aufgerufen, sich klar gegen die Verfolgung von Gläubigen weltweit auszusprechen. Mit „neuer Härte“ treffe es gerade auch Christen im Nahen Osten.

Christen sollen sich klar gegen die Verfolgung von Gläubigen weltweit auszusprechen. Dazu hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aufgerufen. „Die Freiheit des Glaubens ist unveräußerliches Menschenrecht“, sagte Steinmeier am Freitag beim Eröffnungsgottesdienst der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen in der Leipziger Nikolaikirche. Verfolgung treffe Menschen vieler Konfessionen, „aber es trifft mit neuer Härte gerade auch Christen im Nahen und Mittleren Osten“, sagte Steinmeier, der selbst reformierter Christ ist. Gewalt müsse klar als Unrecht benannt werden, auch wenn Aufmerksamkeit allein Unrecht nicht aufhalten könne.

Die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen trifft sich bis zum 7. Juli in Leipzig zu ihrer 26. Generalversammlung. Ihr gehören 80 Millionen evangelisch-reformierte Christen aus 225 Kirchen in 105 Ländern an.

Vor den Gläubigen aus vielen Ländern wies Steinmeier auf die Bedeutung der Nikolaikirche für die Friedliche Revolution in der DDR hin. „Hier haben Menschen die Freiheit erfahren, die zum aufrechten Gang erst ermächtigt“, sagte er. In der Nikolaikirche trafen sich in den 1980er Jahren DDR-Bürger zu Friedensgebeten. Das Gotteshaus war Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen, die schließlich zum Ende der DDR beitrugen. (pro/dpa)

Von: mab/dpa

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