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Facebook sperrt Birgit Kelle wegen Islamkritik

Die Journalistin und Autorin Birgit Kelle wurde für sieben Tage vom sozialen Netzwerk Facebook gesperrt. Grund ist ein polemischer Beitrag Kelles über die erste Barpiepuppe mit islamischem Kopftuch.
Von PRO
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Diesen Hinweis bekommt die Autorin Birgit Kelle angezeigt, wenn sie ihre Facebook-Seite aufrufen möchte

Foto: Facebook

Diesen Hinweis bekommt die Autorin Birgit Kelle angezeigt, wenn sie ihre Facebook-Seite aufrufen möchte

Das soziale Netzwerk Facebook hat die katholische Journalistin und Autorin Birgit Kelle („Gender-Gaga“) am Dienstag mit einer siebentägigen Sperre belegt. Sie habe keinen Zugriff mehr auf ihre Profile, sagte Kelle gegenüber pro. Facebook habe ihr mitgeteilt, dass die Sperre wegen eines kritischen Postings der Autorin über die erste Barbiepuppe mit dem islamischen Kopftuch Hidschab verhängt wurde.

Kelle hatte auf Twitter und Facebook als Reaktion auf die Vorstellung der islamischen Version der Spielzeugpuppe geschrieben:

Auf Twitter ist der Beitrag noch zu sehen, auf Facebook wurde er gelöscht – jedoch nur auf Kelles Autorenseite, nicht in ihrem privaten Profil. Gesperrt wurden beide.

Ihre scharfe Wortwahl bereut Kelle im Gespräch mit pro nicht: „Mein Beitrag war polemisch, aber das ist meine Art zu schreiben. Darf man nicht mehr polemisch sein?“ Satire, Polemik und Kunst dürften alles, solange sie inhaltlich gegen Christen und Konservative gerichtet seien. Zielten sie auf andere ab, würde das rigoros geahndet.

„Es fällt langsam auf, dass Kritik am Islam nicht toleriert wird“, sagte Kelle. „Ich kann mich nicht erinnern, dass linke Aktivisten oder Journalisten mal gesperrt wurden, wohl aber Leute, die den Islam oder unsere Regierung kritisieren“, erklärte sie. Christen und Konservative würden benachteiligt.

Gegen ihre Sperre hat Kelle den Hamburger Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel zu Rate gezogen. Er hat 2016 die Seite „Sperre durch FB – Wall of Shame“ gegründet, wo er Fälle von Löschungen und Sperrungen sammelt, die er oder seine Mandanten als nicht gerechtfertigt ansehen.

Von: Moritz Breckner

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