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EKD-Schrift zu Digitalisierung und Menschenrechten

Der 10. Dezember ist der „Tag der Menschenrechte“. Dazu reflektiert die Evangelische Kirche in Deutschland in einem Materialheft die Auswirkungen des technischen Fortschritts.
Von PRO
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Das Verhältnis von Mensch und Maschine steht im Fokus des Materialhefts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2019
Das Verhältnis von Mensch und Maschine steht im Fokus des Materialhefts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2019

Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte und gilt als Gedenktag an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) am 10. Dezember 1948 verabschiedete. In einem Materialheft zum Tag der Menschenrechte beleuchtet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in diesem Jahr, welche positiven und negativen Folgen die Digitalisierung weltweit für die Menschenrechte mit sich bringt.

Im Vorwort zu der Materialsammlung schreibt Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber: „Durch digitale Möglichkeiten können Menschenrechtsverletzungen am Computer rekonstruiert werden, um vor Gericht als Beweismittel verwendet zu werden.“ Zudem könnten Freiheits- und Protestbewegungen davon profitieren, wenn sie sich über das Internet und mit Smartphones organisierten.

Das Materialheft geht der Frage nach, welche Rolle der Mensch mit wachsender Bedeutung autonomer Apparate und entscheidungsfähiger Algorithmen einnimmt, was ihn von Maschinen unterscheidet und welche Bedeutung Menschenwürde und Menschenrechte im digitalen Zeitalter zukommt. Das 75-seitige Materialheft unter dem Titel „Schöne neue Welt? – Menschenrechte und Digitalisierung” steht unter einem Bibelwort: „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“ (Psalm 8,5-6).

Von: Norbert Schäfer

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