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Drei Werke bündeln die Kräfte – bleiben aber selbständig

Drei christliche Werke haben sich unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammengeschlossen. „Hilfe für Brüder International“, „Christliche Fachkräfte International“ und „Co-Workers“ sammeln sich nun unter dem Namen „Coworkers“.
Von Johannes Blöcher-Weil
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Die drei Personen des Leitungskreises der Coworker Foto: Coworkers
Die Geschäftsleitung von „Coworkers“, v. l. Bernd Lutz (Leiter Fachkräfte), Désirée Schad (Leiterin Freiwillige) und Tobias Köhler (Leiter Projekte)

Im Rahmen der digitalen „Stuttgarter Konferenz für Weltmission“ haben sich drei Organisationen der Mission und Entwicklungszusammenarbeit zu einer neuen Dachmarke zusammengeschlossen. Die Vereine „Hilfe für Brüder International“, „Christliche Fachkräfte International“ (CFI) und der Kurzzeitdienst „Co-Workers“ heißen jetzt „Coworkers“. Sie wollen international und nach außen stärker als ein Werk erkennbar werden und die Zusammenarbeit mit Christen in aller Welt betonen.

Der Leiter von Christliche Fachkräfte International (CFI), Bernd Lutz, erklärt dazu in einer Pressemitteilung: „Coworkers ist Zusammenarbeit von Brüdern und Schwestern in Christus auf Augenhöhe. Der neue, auch international gut verständliche Werksname drückt dieses ‚Miteinander‘ hervorragend aus“.

„Zusammenarbeiter im Reich Gottes“

Tobias Köhler, der seit fünf Jahren die weltweite Projektarbeit bei Hilfe für Brüder verantwortet, ergänzt: „Coworkers steht für die Haltung, die wir als ganzes Werk gemeinsam mit den weltweiten Partnern leben: Wir sind ‚Zusammenarbeiter‘ im Reich Gottes.“ Während die Organisation die finanzielle Hilfe einbringe, wüssten die Menschen vor Ort, wie am besten und effizientesten geholfen werden könnte.

Die Leiterin des Kurzzeitbereichs, Désirée Schad, verweist auf den biblischen Bezug. In englischen Bibelübersetzungen werde häufig von „co-workers“ gesprochen. Auch der Apostel Paulus betone im Brief an die Korinther mit diesem Wort, dass sich Christen mit unterschiedlichen Gaben in Gottes Reich einsetzen sollten: „Nach über 1.000 Freiwilligeneinsätzen mit Co-Workers International ist der Name im In- und Ausland gut bekannt.“

Die Organisationen treten nach eigenen Angaben zukünftig unter einer gemeinsamen Dachmarke auf, „um die Kommunikation schlanker zu machen und damit auch Kosten einzusparen“. Die Vereine bleiben rechtlich weiterhin erhalten. Bereits seit den 80er Jahren arbeiten die Werke mit christlichen Partnern weltweit zusammen. Dies geschieht durch finanzielle Unterstützung von Projekten, die Entsendung von Fachkräften in die Entwicklungszusammenarbeit sowie durch Freiwillige in Kurzzeitdiensten, Volontariaten oder Fachpraktika in der Entwicklungszusammenarbeit.

Weltweit gut vernetzt

Der Verein „Hilfe für Brüder International“ arbeitet mit christlichen Partnern in mehr als 100 Ländern zusammen. „Christliche Fachkräfte International“ ist ein staatlich anerkannter Entwicklungsdienst und hat inzwischen mehr als 1.000 Christen in ihren Fachbereichen zu christlichen Kirchen und Organisationen entsandt. Die „Stiftung Hilfe für Brüder“ unterstützt die Arbeit finanziell. Das Hilfswerk ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, der Württembergischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission, der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste und dem Netzwerk und Fachstelle für internationale Personelle Zusammenarbeit.

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