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Drei Merkmale eines mündigen Christseins

Christen sollten im Glauben wachsen, damit sie nicht unmündig sind. Das hat der Theologe Michael Herbst beim Willow Creek Leitungskongress erklärt und drei Merkmale eines mündigen Christseins benannt.
Von PRO
Michael Herbst beim Willow Creek Leitungskongress

Foto: Claudia Börner/Willow Creek

Michael Herbst beim Willow Creek Leitungskongress

Mündige Christen stehen fest in ihrem Glauben. Das sagte Michael Herbst, Professor für Praktische Theologie in Greifswald, beim Willow Creek Leitungskongress in Dortmund. Der Apostel Paulus aus der Bibel drücke im Epheserbrief aus, dass Christen im Glauben wachsen sollten, „damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen“.

Folgende drei Merkmale eines mündigen Christseins führte Herbst, der auch Direktor des Instituts für Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung ist, an:

1. „Mündige Christen sind urteilsfähig.“ Luther wollte, dass die Gemeinde die Lehre ihrer Prediger beurteilen könnte. Wer mündig sei, habe nicht nur viel Wissen und sei „auch kein hochnäsiger Besserwisser“, aber er habe „einen Sinn für das bekommen, was dem Evangelium entspricht und was nicht“. (Archivbild) Foto: pro / Nicolai Franz
1. „Mündige Christen sind urteilsfähig.“ Luther wollte, dass die Gemeinde die Lehre ihrer Prediger beurteilen könnte. Wer mündig sei, habe nicht nur viel Wissen und sei „auch kein hochnäsiger Besserwisser“, aber er habe „einen Sinn für das bekommen, was dem Evangelium entspricht und was nicht“. (Archivbild)
2. „Mündige Christen haben eine bestimmte ,Weltanschauung‘. […] Im Licht Christi sehe ich die Welt mit größerer Nüchternheit und mit viel mehr Hoffnung.“ Im Licht Christi erschienen die Götzen „wie lächerliche Holzklötze“. Im Licht Christi werde auch der Dienst an anderen „eine attraktive Lebensform“. (Archivbild) Foto: Thorsten Indra/Willow Creek
2. „Mündige Christen haben eine bestimmte ,Weltanschauung‘. […] Im Licht Christi sehe ich die Welt mit größerer Nüchternheit und mit viel mehr Hoffnung.“ Im Licht Christi erschienen die Götzen „wie lächerliche Holzklötze“. Im Licht Christi werde auch der Dienst an anderen „eine attraktive Lebensform“. (Archivbild)
3. „Wer im Glauben mündig wird, kann handeln. Er entwickelt eine gewisse, fast schon intuitive Sicherheit, was in einer bestimmten Situation wohl richtig oder falsch wäre.“ Gläubige werden in Jesu Nähe und unter dem Einfluss seines Wortes „allmählich erwachsen, so dass wir Situationen einschätzen können. Wir haben eine Grundorientierung im Willen Gottes, die uns gute eigene Entscheidungen treffen lässt“. Foto: Claudia Börner/Willow Creek
3. „Wer im Glauben mündig wird, kann handeln. Er entwickelt eine gewisse, fast schon intuitive Sicherheit, was in einer bestimmten Situation wohl richtig oder falsch wäre.“ Gläubige werden in Jesu Nähe und unter dem Einfluss seines Wortes „allmählich erwachsen, so dass wir Situationen einschätzen können. Wir haben eine Grundorientierung im Willen Gottes, die uns gute eigene Entscheidungen treffen lässt“.

Von: Martina Blatt

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