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„Die Drei vom Ast“-Autor Eckart zur Nieden wird 80 Jahre

Der christliche Autor und Journalist Eckart zur Nieden feiert am Freitag seinen 80. Geburtstag. Das Schreiben liegt ihm am Herzen. Er sieht es als „Führung Gottes“ an, dass er während seines Berufslebens dieser besonderen Aufgabe nachgehen durfte.
Von PRO
Eckart zur Nieden bei einer Lesung im Dezember 2013 (Archivbild)
Eckart zur Nieden bei einer Lesung im Dezember 2013 (Archivbild)

Wortakrobaten gibt es nicht erst, seitdem es Poetry-Slam gibt: Der Theologe, christliche Journalist und Autor Eckart zur Nieden formuliert mit Leidenschaft. Und er ist am Freitag 80 Jahre alt geworden. Vielen Menschen ist er als Macher zahlreicher Hörspielsendungen bekannt. Die populäre Hörspielreihe „Die Drei vom Ast“ wurde mehr als 250.000 Mal verkauft. Darin philosophieren Tiere des Waldes gewitzt über das Leben und über Gott. Aus seiner Feder stammen über 30 Hörspiele und 50 Bücher für Kinder und Erwachsene.

Zudem machte er sich einen Namen als Liedtexter. Aus seiner Bearbeitung des Psalms 139 entstand das Lied „Wohin sollt ich gehen“. Dieses vertonte Johannes Nitsch für das Musical „Jona“. Die Sängerin Cae Gauntt interpretiert es. Auch das Lied „Die Freude am Herrn ist eure Stärke“ aus dem Musical über Nehemia stammt von zur Nieden. Er wirkte zudem als Autor an dem im Oktober 2018 uraufgeführten Pop-Oratorium „Credo – das Vermächtnis“ über die Geschichte des Christentums mit (pro berichtete).

„Aufgabe bekommen, die meinen Gaben entspricht“

Zur Nieden wurde am 12. Juli 1939 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zum Schlosser begann er 1960 an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg eine theologische Ausbildung. In Großalmerode arbeitete er daraufhin über fünf Jahre beim Missionswerk Frohe Botschaft. 1969 wurde er Redakteur beim Evangeliumsrundfunk, heute ERF Medien. Bis zu seinem Ruhestand 2004 wirkte er 35 Jahre in dem Werk.

Im Gespräch mit dem ERF zieht er Bilanz über sein Berufsleben und sein Wirken: „Insgesamt kann ich sagen, ist das gut gewesen: Der Weg, den ich gegangen bin, das ist eine Führung Gottes gewesen. Er hat das ganz sicher so eingerichtet, dass ich eine Aufgabe bekommen habe, die meinen Gaben entspricht.“

Von: Martina Blatt

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