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Britische Kirchenobere würdigen Prinz Philip

Prinz Philip, Ehemann von Königin Elisabeth II., ist tot. Er starb am Freitagmorgen im Alter von 99 Jahren. Britische Kirchenobere würdigten seinen Einsatz für sein Land und betonten auch seinen Glauben an Jesus Christus.
Von Swanhild Zacharias
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Prinz Philip und seine Frau, Königin Elisabeth II., bei ihrem Besuch in Frankfurt am Main im Jahr 2015

Mehrere britische Kirchenobere haben sich nach dem Tod von Prinz Philip anerkennend für seinen Dienst an Großbritannien und der britischen Krone geäußert. Der Ehemann der britischen Königin Elisabeth II., der Duke of Edinburgh, starb am Freitagmorgen im Alter von 99 Jahren, wie der Buckingham Palast am Freitag mitteilte.

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, sagte, Prinz Philipp habe immer die Interessen Anderer vor seine eigenen gestellt und sei damit ein herausragendes Beispiel für den Dienst am Nächsten. Während seines Dienstes bei der Marine im Zweiten Weltkrieg habe er sich den Respekt seiner Kollegen als herausragender Offizier verdient. Jedes Mal, wenn er ihn traf, sei er von seiner Lebensfreude beeindruckt gewesen und von seiner Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen.

Besonders in der derzeitigen Pandemie habe Prinz Philipp beispielhaft gezeigt, wie der Dienst am Nächsten aussehen könne. „Ich bete dafür, dass uns sein Beispiel als Vorbild dient“, zitiert Christian Today den Erzbischof.

„Glaube an Jesus Christus war wichtiger Teil seines Lebens“

Die Ehe von Prinz Philipp und Königin Elisabeth sei zudem geprägt gewesen von einer tiefen Freundschaft zueinander, gegenseitigem Respekt und dem Glauben an Jesus Christus.

Der Erzbischof von York, Stephen Cottrell, erklärte, der Prinz sei ein „bemerkenswerter“ Mann gewesen, der sein Leben dem Dienst seines Landes, seiner Ehefrau und seiner Familie gewidmet habe. Mehr als 70 Jahre lang habe er als Prinzgemahl an der Seite seiner Frau gedient und sie in jeglicher Hinsicht als Königin unterstützt. „Sein Glaube an Jesus Christus war ein wichtiger Teil seines Lebens und machte ihn zu dem, der er war“, sagte Cottrell.

Ebenfalls lobend für seine unermüdliche Unterstützung von Königin Elisabeth äußerte sich der Erzbischof von Wales, John Davies. Philip habe dafür seine eigenen Lebenspläne und seine Karriere geopfert. Er beschrieb den Prinzen als „Fels in der Brandung“ für Elisabeth. Davies erinnerte zudem an das 1984 veröffentlichte Buch „A Windsor Correspondence“, in dem sich Prinz Philipp mit dem anglikanischen Bischof Michael Mann über theologische Fragen austauscht. Der Duke sei zudem immer ein konstruktiver Kritiker vieler Predigten gewesen, denen er und seine Frau über die Jahre beigewohnt hatten.

Paul Williams, Geschäftsführer der Britischen Bibelgesellschaft, deren Schirmerrhin Königin Elisabeth seit 1952 war, sagte: „Wir danken Gott für seinen (Prinz Philipps, Anm. d. Red.) Beitrag für unser Land, und am meisten für seine lange und liebevolle Partnerschaft mit unserer Königin.“

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4 Antworten

      1. “deren” statt “dessen”: Sonst wäre die Queen ja die Schirmherrin des Geschäftsführers gewesen …
        Also durchaus auch inhaltlich relevant.

        Gerne empfehle ich das Büchlein “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”.
        Da werden sprachliche Patzer, Eitelkeiten und Pompösitäten humorvoll aufs Korn genommen 😉

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