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Brad Pitt, das Alter und die Selbstliebe

Schauspieler und Regisseur Brad Pitt bekennt in einem Interview mit der Zeitschrift Vogue, dass er vor dem Älterwerden nicht davonlaufen will und stellt fest, dass Selbstliebe sich langfristig auszahlt. Nichts Neues, aber trotzdem hat es Sabine Langenbach inspiriert.
Von Sabine Langenbach
Sabine Langenbach

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Schon Jesus hat zur Selbstliebe aufgerufen. Leider wird das oft überlesen, findet Sabine Langenbach

Sein Gesicht kennt man auf der ganzen Welt. Er hat in fast siebzig Kinofilmen mitgespielt. Zuletzt in „The Lost City“ und „Bullet Train“.

Brad Pitt ist aber nicht nur ein gefragter Schauspieler.

Das find ich gut – Kolumne und Podcast mit Sabine Langenbach Foto: PRO
Das find ich gut – Kolumne und Podcast mit Sabine Langenbach
#18 Brad Pitt, das Alter und die Selbstliebe
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Er arbeitet auch als Produzent, Weinerzeuger und neuerdings vertreibt er auch Hautpflege. Ein Grund für die Zeitschrift Vogue, den 58-Jährigen auf seinem Weingut in Südfrankreich zu interviewen.

58? Als ich das lese, staune ich. Das kann doch nicht sein! Irgendwie scheint dieser Mann die ewige Jugend gepachtet zu haben. Zumindest wirkt er auf Fotos und in seinen Filmen oft so. Aber vielleicht will ich das ja auch nur so sehen.

Brad Pitt ist sich seines Alters auf jeden Fall bewusst. Das wird im Vogue-Interview deutlich:

Ich möchte vor dem Älterwerden nicht davonlaufen. Ich würde mir wünschen, dass unsere Kultur es ein bisschen mehr akzeptiert. ‚Anti-Aging‘, das ist lächerlich. Es ist ein Märchen.

Sagt Brad Pitt. Er möchte auf eine gesunde Art und Weise altern und das bedeutet für ihn auch, dass

wir lernen, dass es sich langfristig auszahlt, wenn wir uns selbst lieben und uns ein bisschen verwöhnen“.

Es wäre schade, wenn Brad Pitt bei Selbstliebe und Verwöhnen nur an seine neue Pflegeserie gedacht hat, bei der man für den 50-ml-Tiegel Creme satte 275 Euro berappen muss.

„Selbstliebe hilft auch beim Älterwerden! Das find ich gut!“

Denn der Gedanke, dass es sich auszahlt, sich selbst zu lieben und anzunehmen, ist nicht nur wertvoll, sondern auch uralt.

Jesus selbst hat das zum Thema gemacht, als er nach dem wichtigsten Gebot gefragt wurde. Im Matthäus -Evangelium Kapitel 22, die Verse 37 bis 39 steht diese Antwort: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Die letzten drei Worte „wie dich selbst“ werden leider oft überlesen oder vergessen.

Selbstliebe in Jesu Sinne meint nicht Selbstverliebtheit. Vielmehr geht es darum, dass ich mich annehmen kann, wie ich bin. Mit allen Fehlern, Unzulänglichkeiten und mit zunehmendem Alter auch mit den äußerlichen Veränderungen: Graue Haare, Falten und das ein oder andere Gramm mehr auf der Hüfte. Ich kann mich lieben, weil ich um meinen Wert und meine Würde weiß, die Gott selbst mir gegeben hat als er mich liebevoll erschaffen hat.

Selbstliebe hilft auch beim Älterwerden! Das find ich gut!

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Eine Antwort

  1. „Das macht mich traurig“
    Sehr geehrte Frau Langenbach,
    Brad Pitt ist ein sehr bekannter Schauspieler und einiges mehr, aber das Wichtigste, scheint ihm unbekannt zu sein. Er kennt den Herrn Jesus Christus nicht persönlich – was für ein „ewiges Drama“ für Brad Pitt. Nicht ganz ausgeschlossen, „wenn Brad Pitt bei Selbstliebe und Verwöhnen nur an seine neue Pflegeserie gedacht hat, bei der man für den 50-ml-Tiegel Creme satte 275 Euro berappen muss.“
    Liebe Frau Langenbach, können wir nicht uns selbst und den Nächsten erst dann wirklich lieben, wenn wir die Liebe Gottes persönlich erfahren haben. Wenn wir erleben durften, dass Jesus uns so liebt wie wir sind, mit all unseren „Macken“ – wir aber nicht so bleiben müssen, sondern Er uns mehr und mehr in seinen Charakter verändern möchte.
    Die Aussage: „Selbstliebe hilft auch beim Älterwerden! Das find ich gut!“ Dieses Statement passt hervorragend in die Zeitschrift Vogue, hier bei PRO finde ich es schade, wo doch im Vordergrund stehen sollte, das kostbare und lebensrettende Evangelium, Gottes Wort in den Medien mehr „Gewicht“ zu verleihen.
    Sind Sie mir bitte nicht böse, dass ich einen Gedanken mal dazu formuliert habe, ob sie es bis in die Kommentarzeilen schaffen? Ich bin gespannt.
    Ich grüße Sie herzlich und verbleibe,
    mit lieben Grüßen
    Martin Dobat (Würzburg)

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