Foto: PRO

Das christliche Medienmagazin

Billie Eilish: „War als Kind super religiös“

Die erfolgreiche US-amerikanische Sängerin Billie Eilish hat in ihrem Podcast, den sie mit ihrem Vater zusammen macht, auch über ihren Glauben gesprochen. Sie sei als Kind „super religiös“ gewesen, sagte die 18-Jährige. Dabei habe man in der Familie eigentlich nie über Religion gesprochen.
Von PRO
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Erst 18 und schon ein Star: Die Sängerin Billie Eilish sagte vor kurzem in ihrem Podcast, dass sie als Kind sehr religiös gewesen sei

Der Sängerin Billie Eilish, die 2001 in Los Angeles geboren wurde, ist eine der bekanntesten Shooting-Stars der Popkultur. Sie gewann in diesem Jahr alle vier Hauptkategorien bei den Grammy Awards. Damit ist sie die jüngste Person, der das bisher gelang.

In ihrem Podcast, den sie mit ihrem Vater Patrick O’Connell macht, sprach sie kürzlich über ihre Religiosität. Folge vier des Podcasts mit dem Titel „me & dad radio“ („Ich und mein Vater-Radio“) hieß „From the start“ (Von Anfang an). Darin spricht sie über das bekannte Lied „One Of Us“ von Joan Osborne aus dem Jahr 1995. Sie möge das Lied, weil Religion hier als etwas nicht Ausschließendes dargestellt werde, so Eilish. In dem Lied heißt es unter anderem: „Was, wenn Gott einer von uns wäre? Wenn er genauso ein Chaot wie wir wäre? Irgendein Fremder im Bus, der einfach nur nach Hause will?“

Dann geht Eilish auf ihre eigene religiöse Reise ein und sagt: „Ich weiß nicht, ob es irgendjemand wusste – ich habe wohl nie darüber gesprochen. Als ich klein war, ein kleines Kind, war ich super religiös, aus irgendeinem Grunde.“ Ihre Familie sei nie besonders religiös gewesen. „Ich kannte niemanden, der religiös war. Aber aus irgendeinem Grund war ich als kleines Mädchen unfassbar religiös.“ Nach einigen Jahren jedoch sei sie an einen Punkt gekommen, wo es auf einmal weg war. „Ich weiß auch nicht, was passiert ist.“

„Engstirnigkeit ist lame“

Dann sei sie geradezu anti-religiös geworden. „Das war seltsam. Einige Jahre lang war ich gegen Religion eingestellt, auch aus keinem besonderen Grund. Ich weiß nicht warum.“ Mittlerweile sei sie aber offen gegenüber religiösen Menschen eingestellt. „Nach dieser Zeit mochte ich die Idee der Religiosität anderer Menschen. Menschen mit eingeengter Weltsicht, so wie ich sie vor einigen Jahren noch hatte, sind doch sehr erbärmlich. Das ist lame (schwach, d. Red.). Ich höre gerne etwas vom Glauben anderer.“

Sie spreche gerne über das, was andere Menschen glauben und warum sie das tun. „Gerade wenn ich selbst anderer Meinung bin, ich mag es trotzdem zuzuhören und zu versuchen zu verstehen.“ Sie fügte später hinzu, dass sie niemals jemanden wegen seines Glaubens verurteilen wolle.

Billie Eilish sorgte das erste Mal 2015 für Aufsehen, als sie ihr Lied „Ocean Eyes“ auf der Internetplattform SoundCloud hochlud. Ihr Album „Don’t Smile at Me“ (2017) erreichte in den USA, England, Kanada und Australien einen Platz unter den besten 15. Allein in den USA hat sie bislang ungefähr 37 Millionen Singles verkauft. Sie sagte in Interviews, dass sie am Tourette-Syndrom leide sowie unter Depressionen. In einem Interview sagten ihre Eltern einmal, sie hätten in Erwägung gezogen, ihre Tochter in ihrer Kindheit in Therapie zu geben wegen ihrer Obsession für den Popsänger Justin Bieber.

Von: Jörn Schumacher

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell