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Bedford-Strohm: „Bibel ist beste Grundlage für ein glückliches Leben“

Für Heinrich Bedford-Strohm ist die Bibel die Basis für ein erfülltes Leben. Am Freitag hat der bayerische Landesbischof in Nürnberg einen Weg zum Buch der Bücher eröffnet.
Von Norbert Schäfer
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Heinrich Bedford-Strohm

Foto: Christina Bachmann

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Archivbild)

Für den bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ist die Bibel ein „wunderbares“ und „spannendes“ Buch, die „beste Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben, die ich mir vorstellen kann“. Darum sei es eine „echte Zukunftsinvestition“, in die zeitgemäße Vermittlung der Bibel zu investieren, sagte der bayerische Landesbischof laut einer vorab veröffentlichten Pressemitteilung.

Bedford-Strohm hat am Freitag in Nürnberg ein Bibel Museum eröffnet. Der Landesbischof hofft, dass das neue Bibel Museum einen „wichtigen Beitrag dazu leisten kann, die Bibel wieder mehr ins Gespräch zu bringen“. Gerade jungen Menschen und Schulklassen werde die moderne Museumspädagogik helfen, den Zugang zur Bibel neu zu finden, erklärte Bedford-Strohm bei dem Festakt anläßlich der Museumseröffnung.

Die Vermittlung der Bibel gehört nach Ansicht des ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Kern des kirchlichen Auftrags. „Wir wüssten ja gar nichts vom Evangelium“, wenn die Bibel nicht „die wunderbaren Geschichten von diesem Jesus von Nazareth“ und seiner radikalen Liebe überliefert hätte. Die Geschichte von der Auferstehung Jesu von den Toten nannte der lutherische Theologe eine „große Hoffnungsbewegung“, die sich in der ganzen Welt ausgebreitet habe und die niemand mehr auslöschen könne.

Appell: Russland soll Waffen schweigen lassen

Selbst in den pluralistischen Gesellschaften Deutschlands und Europas gehöre die christliche Tradition und die Bibel zu den prägenden Geschichten, die auch im öffentlichen Raum dringend gebraucht würden, betonte Bedford-Strohm. Ein bekanntes Beispiel sei das biblische Wort „sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen“ (Micha 4,3). Der Landesbischof erinnerte daran, dass die Sowjetunion 1957 den Vereinten Nationen die Bronzeskulptur „Schwerter zu Pflugscharen“ geschenkt hatte, die seitdem im Garten der UNO in New York steht. Beim Evangelischen Kirchentag in Wittenberg, 1983, sechs Jahre vor dem Fall der Mauer, hatte ein Schmied vor 4.000 Zuschauern ein Schwert zu einer Pflugschar umgeschmiedet und damit einen wichtigen Impuls für die spätere DDR-Revolution gegeben. Bedford-Strohm: „Die Skulptur ist heute ein eindringlicher Appell an die Nation, die sie gestiftet hat, endlich die Waffen schweigen zu lassen.“

Das Bibel Museum Bayern hat eine Ausstellungsfläche von rund 450 Quadratmeter. Es befindet sich neben der Lorenzkirche im Zentrum der Stadt. Ab Freitag, dem 8. April, ist das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Eröffnung des Museums wird begleitet von einer Sonderausstellung, die die Reformation in Nürnberg zum Thema hat. Neben Martin Luther steht darin Lazarus Spengler, ein Vertreter der Nürnberger Laienreformation, im Fokus.

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