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Wenn Attentäter psychisch krank sind

Anfang Juni fuhr ein Mann mit einem Auto in Berlin in eine Gruppe von Menschen. Er ist offenbar psychisch krank. Ebenso waren es die Attentäter von Hanau und Würzburg. Wann kann so eine Krankheit zu Gewalt führen? Ein Experte gibt Antworten.
Von Jonathan Steinert
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Jeder Mensch kann psychisch erkranken. Hilfreich ist eine frühzeitige Behandlung.

PRO: In den vergangenen Jahren gab es mehrmals Fälle von tödlicher Gewalt, bei denen der Attentäter psychisch krank war. Wie kann eine psychische Krankheit mit einer Gewalttat zusammenhängen?

Markus Steffens: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es eine öffentliche Stigmatisierung in dem Sinne gibt, dass psychisch kranke Menschen gefährlich seien. Diese Grundannahme ist fachlich gesehen einfach falsch. Jeder Mensch kann Straftäter werden und damit natürlich auch jeder Mensch mit einer Erkrankung. Das hat nicht automatisch einen ursächlichen Zusammenhang.

Neuere Studien geben aber tatsächlich Hinweise darauf, dass es bei bestimmten psychischen Erkrankungen mit etwas erhöhtem Risiko zu einer Straftat kommen kann. Vergleicht man das wiederum mit anderen Bevölkerungsgruppen, zeigt sich etwa: Bei Männern ist das Risiko für eine Straftat etwa so hoch wie bei psychisch Erkrankten. Wer Alkohol konsumiert hat, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Straftat zu begehen.

Wenn man die Gruppe der jungen Männer mit Alkohol betrachtet, hat sie in den Studien eines der höchsten Risiken, dass es zu einer Straftat kommt. Aber niemand kommt auf die Idee, Gaststätten beim Fußballplatz zu verbieten, weil es zu gefährlich wäre. Deshalb sollten wir mit diesem Stigma vorsichtig sein. Es gibt sehr viel mehr Straftaten, als dass eine Straftat durch einen psychisch erkrankten Menschen erfolgt. Der größte Risikofaktor, dass eine neue Gefahr auftritt, ist, dass eine Person schon früher einmal fremd-aggressiv war.

Gibt es eine bestimmte Erkrankung, bei der dieses Risiko erhöht sein kann?

Das kann zum Beispiel bei einer Psychose oder schizophrenen Erkrankung der Fall sein. Häufig hören Menschen dabei etwa Stimmen, obwohl niemand im Raum ist, oder haben ausgeprägte Wahnvorstellungen, fühlen sich also verfolgt von Geheimdiensten oder von überirdischen Mächten. Eine Depression führt dagegen so gut wie nie zu einer Straftat. Hier kann stattdessen ein Symptom sein, dass Gedanken auftauchen, sich selbst etwas anzutun.

Kann man sagen, was im Kopf eines Menschen passiert, wenn er wegen seiner psychischen Erkrankung straffällig wird?

Eine Form kann sein, dass er sich in seiner Wahnvorstellung vermeintlich wehrt. Oder dass die Person in dem Moment eine befehlsgebende Stimme hört, die natürlich nicht von außen kommt, sondern im Rahmen dieser neurobiologischen Auffälligkeiten bei dieser Erkrankung auftritt – die aber trotzdem so wahrgenommen wird, als wäre sie in Wirklichkeit da.

Und diese Stimme sagt dann beispielsweise: Dein Gegenüber ist gefährlich. Oder: Du musst diese Person schlagen. Aber dass ein Straftäter eine psychische Krankheit hat, bedeutet noch lange nicht, dass es einen ursächlichen, inneren Zusammenhang gibt.

Was heißt das?

Die Frage ist immer: Wie war die Situation zu dem Zeitpunkt, als das Ereignis passiert ist? War die psychische Symptomatik in dem Moment überhaupt da? Oder hatte die Person früher einmal Symptome, aber nicht in dem Moment? Dann ist sie an der Stelle auch nicht relevant. Und wenn die psychische Symptomatik zu diesem Zeitpunkt auftritt: Gibt es eine inhaltliche Verbindung zwischen der Tat und der psychischen Erkrankung?

Nehmen wir das Beispiel Stimmenhören: Ging es bei dieser Stimme um die Bedrohung durch einen Fremden, und folgte genau darauf eine Gewalttat? Erst dann kann man von einem ursächlichen Zusammenhang sprechen.

Was bedeutet das vor Gericht?

In dem Fall sieht das deutsche Rechtssystem vor, dass der Mensch üblicherweise nicht im klassischen Sinne verurteilt werden kann – weil er dann entweder schuldunfähig war, da er gar nicht anders handeln konnte, oder nur vermindert schuldfähig.

Häufig beschließt das Gericht dann einen Forensik-Aufenthalt in besonderen Kliniken, die ähnlich gesichert sind wie eine JVA. Dort bleibt der Betreffende in der Regel sehr viel länger unter gesicherten, geschützten Bedingungen als in einem normalen Gefängnis, und bekommen dort im Gegensatz zur JVA eine fachgerechte Therapie.

Weil man davon ausgehen muss, dass die Person nicht kontrollieren kann, was sie tut?

Genau. Es gibt dann jährliche gutachterliche Überprüfungen, ob weiterhin eine Gefährlichkeit besteht. Deswegen dauern diese Aufenthalte oft deutlich über sechs Jahre für eine Straftat, für die jemand, der schuldfähig ist, vielleicht ein, zwei Jahre bekäme.

Markus Steffens, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialmedizin Foto: PRO/Jonathan Steinert Foto: PRO/Jonathan SteinertProf. Dr. Markus Steffens, Jahrgang 1969, ist Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialpsychiatrie und Suchtmedizin an der christlichen Fachklinik Hohe Mark. Er hat als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialmedizin umfangreiche Gutachtenerfahrungen in Finalitäts- und Kausalitätsfragen psychischer Erkrankungen. An der Katholischen Hochschule Mainz hat er eine Stiftungsprofessur inne.

Kann auch eine Ideologie oder der Glaube an eine bestimmte Religion oder Weltsicht eine Straftat fördern?

Der Glaube, die Religiosität, die Spiritualität per se ist nicht mit Straftaten verbunden. Es kann sein, dass es zum Beispiel im Rahmen eines psychotischen Erlebens zu verdrehten Inhalten des vermeintlichen Glaubens kommt und ein Betroffener dann in einem Wahnsystem im Gegenüber einen Teufel sieht.

Das ist dann scheinbar etwas Religiöses. Aber es ist nicht das, was die Religion oder den Glauben ausmacht, sondern das ist wahnhaft und eindeutig krank. So etwas kommt auch bei Menschen vor, die außerhalb der Erkrankung wenig Bezug zum Glauben haben.

Derzeit steht der Attentäter vor Gericht, der im vorigen Sommer in Würzburg mehrere Menschen erstochen hat. Der junge Mann soll „Allahu Akbar“ gerufen haben, „Gott ist groß“, womit er sich zum Islam bekannt hat. Offenbar war der Attentäter auch psychisch krank. Wie lässt sich herausfinden, was letztlich zu einer solchen Straftat geführt hat?

Diesen Fall und die Person kenne ich nicht und deswegen kann ich nichts speziell dazu sagen. Im Einzelfall kann man in einer ausführlichen gutachterlichen Untersuchung ziemlich deutlich unterscheiden, ob zum Beispiel eine akute schwere psychotische Erkrankung zum Zeitpunkt der Untersuchung und der Tat vorlag oder nicht.

Dann lässt sich auch weiter differenzieren: Was sind Inhalte, die religiös verbrämt sein könnten und menschenfeindlich ausgerichtet sind, aber eindeutig nichts mit einer Erkrankung zu tun haben? Und in diesem zweiten Fall ist dann die Person auch voll schuldfähig.

Wie läuft so ein Gutachten ab?

Das sind körperliche und weitere Untersuchungen sowie lange Gespräche zwischen dem Gutachter und der betroffenen Person. Dabei geht es unter anderem um die Biografie, aber auch um die Tat selbst und das Befinden an diesem Tag: Wie sah es da hinsichtlich psychischer Symptome aus? Der Gutachter bekommt zur Untersuchung die verfügbaren weiteren Informationen zur Verfügung gestellt. Auch die Details, die Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt haben, fließen ein, soweit sie zu bekommen sind, auch Informationen zur Krankheitsgeschichte.

Und es werden unter Umständen weitere Untersuchungen gemacht wie ein MRT, EEG, Blutuntersuchungen. Anhand dieser ganzen Informationen ist dann der erste Schritt, festzustellen: Liegt eine psychische Erkrankung vor – und gab es zu diesem Zeitpunkt der Tat Symptome der psychischen Erkrankung? Und der zweite Schritt: hat dem Täter auf dieser Grundlage das Unrechtsbewusstsein oder die Steuerungsfähigkeit gefehlt.

Der Attentäter von Hanau soll auch psychisch krank gewesen sein und sich mit rechtsradikalen Ideologien beschäftigt haben. Kann man dadurch psychisch erkranken, dass man sich mit bestimmten Themen beschäftigt oder sich in etwas hineinsteigert?

Nein. Eine Psychose kann eine Reihe von Ursachen haben. Da kann Genetik, also Vererbung, eine Rolle spielen. Ein weiterer Faktor können Komplikationen bei der Geburt sein, zum Beispiel eine Nabelschnurumschlingung und dann vorübergehender Sauerstoffmangel.

Gravierende belastende Ereignisse in der Kindheit und Jugend, etwa trauma-ähnliche Ereignisse, können ebenfalls das Risiko erhöhen, später im Erwachsenenalter eine Psychose zu entwickeln. Oder auch, wenn die betroffene Person im jugendlichen oder jungen Erwachsenenalter Cannabis konsumierte. Aber die Beschäftigung mit einem Thema oder auch mit religiösen Inhalten löst keine schizophrene Psychose aus.

Aber könnte so etwas eine Krankheit verstärken?

Es kann sich darauf auswirken, wie sich die Erkrankung gestaltet. Das Wahnthema kann dann in diese Richtung gehen. Trotzdem bleibt es ein Wahn. Aber es ist nicht so, dass es zum Wahn führt.

„Allermeist geht die psychische Erkrankung nicht mit einer Fremdgefährdung einher, sondern sehr viel häufiger mit einem starken sozialen Rückzug.“

In manchen Fällen erscheint es so, dass schnell nach einer Straftat gesagt wird, der Täter war psychisch krank, um vielleicht die Möglichkeit zum Beispiel religiöser Motive nicht zu erwägen. Sodass gewissermaßen die psychische Krankheit wie ein Vorwand für andere mögliche Motive wirkt.

Ja, manchmal wird eine Krankheit vorgeschoben, um damit Schuldunfähigkeit zu behaupten. Und deswegen ist dieser zweifache Schritt im gutachterlichen Prozess sehr wichtig: Liegt eine psychische Erkrankung vor und wenn ja, gibt es einen ursächlichen und inhaltlichen Zusammenhang mit dieser Straftat. Genauso könnte man sonst auch feststellen, dass zu dem Zeitpunkt Diabetes mellitus vorlag. Dann gibt es in aller Regel auch keinen ursächlichen Zusammenhang. Wenn dieser Zusammenhang nicht da ist, ist die Person voll schuldfähig und wird bei den Strafverfahren entsprechend behandelt.

2019 stieß ein psychisch kranker Flüchtling aus Eritrea eine Frau und ihren Sohn am Hauptbahnhof in Frankfurt vor einen Zug. 2020 führte ein Iraker auf der Berliner Stadtautobahn Unfälle herbei, um Menschen zu töten; der Attentäter war psychisch krank und musste nach dem Gerichtsprozess in die Psychiatrie, weil er aus Wahn mit religiösen Elementen gehandelt habe. Der Attentäter von Würzburg ist somalischer Flüchtling, bei ihm stellten Gutachter ebenfalls eine paranoide Schizophrenie fest.
Wie kann man bei Migranten solche Erkrankungen erkennen und rechtzeitig therapieren, wenn es soziale, kulturelle oder auch sprachliche Barrieren gibt?

Auch hier gilt: Man muss immer aufpassen, dass die Herkunft nicht zum Stigma wird und der Fremde zu dem, der gefährlich ist. Für Menschen mit einem Migrationshintergrund gilt wie für andere Menschen auch: Sie können psychisch erkranken und in seltenen Einzelfällen steht das eben auch in Zusammenhang mit einer Straftat. Wenn es eine Kultur- oder Sprachbarriere für eine gutachterliche Untersuchung oder Behandlung gibt, ist es wichtig, geeignete Dolmetscher hinzuzuziehen.

Das kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel indem vereidigte Dolmetscher anwesend sind. Auch Telefon- oder Video-Dolmetschen ist möglich. Manchmal können wir im therapeutischen Kontext auch Kollegen mit entsprechender Sprachkompetenz einbeziehen.

Noch viel wichtiger ist oft, ob der Geflüchtete überhaupt weiß, an wen er sich mit seinen psychischen Beschwerden wenden kann. Da sind psychosoziale Zentren für Geflüchtete sehr hilfreich, die niederschwellig erreichbar sind. Wichtig ist auch, dass in Erstaufnahmeeinrichtungen Mitarbeitende geschult werden hinsichtlich der Symptome, damit sie frühzeitig Kontakt dorthin herstellen können.

Um psychologische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen, muss ich erst einmal selbst erkennen, dass ich Hilfe brauche. Inwiefern kann der Migrationshintergrund und die Sozialisation in einer bestimmten Kultur eine Hürde sein?

Es ist tatsächlich so, dass Menschen mit einem aktuellen Migrationshintergrund zu einem höheren Anteil von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Das kennt man aus der Forschung schon länger. Das hat viel zu tun mit besonderen Stressoren in dem Zusammenhang: Oft spielen traumatische Erfahrungen im Ursprungsland, etwa Kriegserfahrungen, und während der Flucht eine Rolle.

Aber auch die Akkulturation im Zielland stellt für eine Migration immer einen hohen Stressor dar. Wenn der Architekt, der in seinem Heimatland gute Kontakte und sein Auskommen hatte, dann hier erst einmal überhaupt nicht arbeiten darf und mit zehn weiteren Personen aus seiner Familie für Wochen oder Monate in einem größeren Raum leben muss und es sprachlich kaum gelingt, mit anderen in Kontakt zu treten, und wenn unklar ist: Werde ich wo anders hin verlegt, darf ich überhaupt im Land bleiben, werde ich zurückgeschickt, wo ich schlimmstenfalls mit dem Tode bedroht werde – dann sind das natürlich ganz starke Stressoren, die die Häufigkeit psychischer Erkrankungen in dieser Gruppe erhöhen.

Gibt es bestimmte Krankheiten, die in dem Zusammenhang besonders häufig auftreten?

Traumafolgestörungen sind gehäuft zu finden, schwere Verläufe von Depressionen, komplexe Angststörungen bis zu Suchterkrankungen. Aber bei Menschen mit aktuellem Migrationshintergrund findet man auch das Phänomen, dass sie schon in ihrem Ursprungsland schwer psychisch erkrankt waren, aber aufgrund der dortigen Verhältnisse des Gesundheitswesens nie eine Behandlung bekommen hatten.

In manchen Ländern kommt es vereinzelt vor, dass in einer Psychose eine Besessenheit von einem Dämon gesehen wird und dass dort bereits massive, nicht haltbare „Therapie-Versuche“ erfolgt sind. Aber das ist zum Glück sehr selten.

In einem gemeinsamen Positionspapier, an dem Markus Steffens mitgearbeitet hat, haben sich im September 2021 neun Fachverbände für eine bessere psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung von Geflüchteten in Hessen stark gemacht. Sie fordern unter anderem, die Finanzierung von Sprachmittlern zu regeln, mehr Personal für die Sozialebetreuung in Erstaufnahmeeinrichtungen wie auch für Behandlungsangebote zur Verfügung zu stellen und primäre Kontaktpersonen bezüglich psychischer Symptome zu schulen.

Die Lebensbedingungen in einer gemeinschaftlichen Flüchtlingsunterkunft können auch Stress auslösen: Lärm, Streit, mangelnde Privatsphäre, Enge. „Kein Wunder, dass dort jemand aggressiv wird“, so hörte man es öfter, wenn es zu aggressivem Verhalten kam. Ist Aggressivität psychisch begründet oder hat das dann eher eine soziale Ursache aufgrund der Lebensumstände?

Aggressivität tritt auch völlig unabhängig von einer psychischen Erkrankung auf. Und nicht jeder, der solche Stressoren erlebt, wird psychisch krank. Man muss sich das Auftreten einer psychischen Erkrankung ungefähr so vorstellen: In jedem Menschen gibt es eine Art Linie, und wenn die durchbrochen wird, tritt die psychische Erkrankung auf, obwohl sie vorher nicht da war. Und es gibt bei jedem Menschen eine zweite Linie, die die Grundanspannung anzeigt, die ich habe.

Normalerweise ist genügend Abstand zwischen diesen beiden Linien, sodass auch bei einer zeitweilig höheren Grundanspannung durch Stressoren aus dem Alltag keine psychische Erkrankung auftritt. Es kann aber sein, wenn die Grundanspannung schon sehr hoch ist und dann noch weitere Stressoren dazukommen, dass diese Schwelle der ersten Linie durchbrochen wird und die psychische Erkrankung dann auftritt.

Allermeist ist es dann aber so, dass die psychische Erkrankung nicht mit einer Fremdgefährdung einhergeht, sondern sehr viel häufiger mit einem starken sozialen Rückzug, mit einer Apathie, einer Antriebsstörung oder eben mit einer Gefahr des Suizids.

Was kann ich tun, wenn ich bei einer nahestehenden Person Hinweise für eine psychische Erkrankung feststelle?

Das Allerwichtigste ist die Information: Dass das nichts ist, für das man sich schämen muss oder das am eigenen Versagen hängt, sondern dass das Teil einer Erkrankung sein kann. Und dann Netzwerke herzustellen, Kontakte zu vermitteln, damit die Person eine geeignete Behandlung bekommt. Ansonsten sollte man den Umgang so normal gestalten, wie ich mit anderen Menschen auch umgehen würde.

Wer näheren Kontakt mit der Person hat, kann sie auch unterstützen im Sinne von positiven Aktivitäten. Das kann durchaus dabei helfen, dass die Selbstwirksamkeit bei den Menschen gestärkt wird. Es ist jedoch nicht hilfreich, sich selbst als Therapeut zu versuchen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Sollten Sie selbst von Suizidgedanken betroffen sein, suchen Sie sich umgehend Hilfe. Bei der anonymen Telefonseelsorge finden Sie rund um die Uhr Ansprechpartner unter: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222.

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Eine Antwort

  1. Die Informationen zu dem Interviewten sollten besser schon ganz vorne stehen und nicht erst mitten im Artikel. Man will ja nicht erst nach der Hälfte wissen, mit wem die PRO da spricht und wer da redet. (Oder erst auf dem Bildschirm runterscrollen müssen.) Zum Beispiel “Markus Steffens, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialpsychiatrie und Suchtmedizin an der christlichen Fachklinik Hohe Mark, gibt dazu Antworten”.

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