„Arte“ fragt: Kann Glaube glücklich machen?

Die „Arte“-Doku-Reihe „Unhappy" widmet dem Thema Glaube und Lebenszufriedenheit eine eigene Folge. Darin spricht die Designerin Eva Jung offen über ihren christlichen Glauben.
Von Norbert Schäfer
Eva Jung

Die TV-Journalistin Ronja von Rönne, nach eigenem Bekunden Atheistin, geht in der ARTE-Sendung „Unhappy“ diesmal der Frage nach: Macht Glaube glücklich?

Die Folge „Glaube und Glück“ der Doku-Reihe verbindet persönliche Begegnungen mit wissenschaftlicher Einordnung. Die Leitfrage: Was können Glaube und Spiritualität zur Lebenszufriedenheit beitragen?

Zu den Gesprächsgästen gehört die Kommunikations-Designerin Eva Jung, für die der christliche Glaube „elementar“ und ein „kreativer“ Gott eine Realität ist, der Verbindung mit Menschen sucht. Eva Jung ist unter anderem bekannt für originelle evangelistische Postkarten und Webseiten. Sie hat verschiedene Design-Preise gewonnen, unter anderem für die Gestaltung einer modernen Bibel-Ausgabe der „Neuen Genfer Übersetzung“ (NGÜ).

„Unhappy“ verbindet persönliche Lebensgeschichten mit Innensichten Rönnes sowie Einordnungen durch Fachleute, darunter die Psychologin Judith Mangelsdorf, die Autorin Minna Salami, der Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi, der Arzt für Naturheilkunde Christian Kessler und der Philosoph Jörg Phil Friedrich – für den die „Gottes-These nicht weniger plausibel ist als die atheistische These“.

Neben Jung kommt in der Sendung auch Paul Düren als Gesprächspartner zu Wort. Düren hat sich nach einem Studium und Reisen nach Asien dem Zen-Buddhismus verschrieben. Mit der Vorstellung von einem „persönlichen Gott“ konnte Düren nichts anfangen.

Das Format setzt dabei auf einen wissenschaftlich fundierten Ton ohne Ratgeber-Haltung und das Prinzip, gegensätzliche Lebensentwürfe in Gesprächen darzustellen.

Die Folge „Glaube und Glück“ ist in der „Arte“-Mediathek abrufbar.

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