„Es fühlt sich an wie eine Amputation ohne Betäubung“

Irmgard Grunwald hat ALS. Die unheilbare Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose greift das motorische Nervensystem an. Dabei werden die Muskeln mit der Zeit schwächer und erschlaffen irgendwann ganz. Beim Atmen hilft Grunwald eine Maschine. Trotzdem ist die Schriftstellerin voller Hoffnung.
Von Johannes Blöcher-Weil
Die Autorin Irmgard Grunwald kann die Tastatur ihres Computers nur noch mit Hilfe eines Klebepunktes auf der Stirn und einer Kamera steuern. Ihr Mann unterstützt sie bei fast allen Handgriffen.

Nach einer ALS-Diagnose haben Patienten durchschnittlich eine Lebenserwartung von drei Jahren. Fünf Prozent leben länger als zehn Jahre. Grunwalds Diagnose liegt nun schon 16 Jahre zurück. Seither verlieren alle ihre Muskeln ständig an Kraft. Anfangs waren dies kleine Einschnitte. „Es ging damit los, dass ich die Pausenbrote meiner Kinder nicht mehr schmieren konnte, weil mir die Kraft in den Muskeln fehlte.“ Die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Mittlerweile muss Grunwald ihrerseits versorgt werden. Die Schriftstellerin hat die Krankheit auch in ihren Büchern zum Thema gemacht.

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Von: jw

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