Der tschechische Kampfsportler Radek Štádler verlor zwar seinen Kampf in Tel Aviv, eroberte aber die Herzen des Publikums. Als er nach dem Kampf das Mikrofon in die Hand bekam, erzählte er, wie Besuche in Schilo, einer Siedlung im Westjordanland, und Jerusalem ihn vom Atheismus zum Glauben geführt hätten.
Bei der Veranstaltung „Gordon Fight Nights“ (GFN 1) feierten die israelischen Geschwister-Talente Ahavat Hashem Gordon, Ruach Hashem Gordon und Kibedy Gordon beeindruckende Siege gegen internationale Gegner. Der Publikumsliebling des Abends war jedoch zweifellos der tschechische Kämpfer Radek Štádler.
Der 27-Jährige mit dem Spitznamen „Mahusvi“ verlor seinen Kampf gegen den Israeli Zohar Hayut. Doch seine Worte nach dem Kampf lösten den lautesten Applaus des Abends aus. Der Tscheche entschuldigte sich beim Publikum für seine schwache Leistung, dankte Israel jedoch dafür, ihm etwas weit Kostbareres als einen Sieg im Ring geschenkt zu haben: den Glauben.
„Bevor ich nach Israel kam, war ich Atheist“, sagt Štádler in einem Video, das danach vielfach im Internet geteilt wurde, unter anderem auf Instagram und Tiktok. „Doch ihr habt mich nach Schilo und Jerusalem mitgenommen; ich sehe den Weg, den Jesus gegangen ist, und jetzt glaube ich!“ Unter dem Jubel der Box-Fans rief der Sportler: „Danke, ich liebe euch!“