Das ZDF hat eine „37 Grad“-Reportage über die Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry (geb. Ogunleye) veröffentlicht. Der Film erzählt den mühsamen Weg der Leistungssportlerin zur Goldmedaille und erschien Montagmorgen in der ZDF-Mediathek. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris hatte Mabry den Kugelstoß-Wettstreit überraschend für sich entscheiden können. Neben ihrer sportlichen Leistung sorgte sie dort mit ihrem öffentlichen Bekenntnis zu Jesus Christus medial für Aufsehen. Auch in der Reportage „Das Gold ihres Lebens – Kugelstoßerin Yemisi“ spielt ihr christlicher Glaube erneut eine wichtige Rolle.
Rassismus und Mobbing in der Schule
In knapp einer halben Stunde zeigt die Reportage Höhen und Tiefen aus Mabrys Leben. Unter anderem erzählt die Athletin aus ihrer „dunklen“ Vergangenheit. Häufig sei sie in der Schule von Mitschülern wegen ihrer Hautfarbe gemobbt worden. Bei dem Pausenhofspiel „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ sei sie als einzige Dunkelhäutige immer in der Mitte gestanden.
Der Film zeigt: Mabry kämpfte sich hoch – doch nicht alleine. Eine entscheidende Stütze für sie war Abigail, ihre Jugendleiterin aus der Kirchengemeinde. Durch sie fand Yemi, wie sie von Freunden und Familie genannt wird, auch Halt im Glauben. Heute ist sie noch immer in der Kirche aktiv. Gegenüber „37 Grad“ bestätigt die Olympionikin die Relevanz des Glaubens in ihrem Leben. Trotz Herausforderungen habe Gott einen Plan und liebe bedingungslos. Er sei es, der sie durch alles hindurchträgt.
Ausstrahlung im linearen Fernsehen
Die Doku soll am Dienstagabend um 22.15 Uhr auch im linearen Fernsehen ausgestrahlt werden. Mabry hörte nach ihrem olympischen Erfolg nicht auf, Vier-Kilo-Kugeln durch die Luft zu stoßen. Erst kürzlich gewann sie zum dritten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Tokio 2026 belegte sie den sechsten Platz. Für ihr öffentliches Jesus–Zeugnis erhielt sie im Mai 2025 den „Goldenen Kompass“.