Das Missionsschiff „Logos Hope“ der Organisation „Operation Mobilisation“ (OM) liegt für knapp zwei Wochen im Hamburger Übersseehafen vor Anker. Bis 14. Juni können Gäste das Schiff außer montags täglich besuchen. Außerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen während des Aufenthalts in Hamburg. So gibt es etwa Angebote für Schulklassen, Worship-Abende, Workshops, Missionstrainings und -einsätze. Das OM-Jugendcamp „Teenstreet“ feiert hier ein Sommerfest. Mitglieder der Besatzung sind mit örtlichen Partnern auch auf dem Festland zu Hilfseinsätzen und Gemeindebesuchen unterwegs.
Auf dem Schiff leben rund 400 Besatzungsmitglieder aus 65 Ländern. Auf dem Besucherdeck bietet das Schiff ein Begegnungscafé sowie einen Büchermarkt mit mehreren tausend Titeln an. Als „neutrale Plattform“ schaffe das Schiff „Raum für Begegnung und Einheit unter Christen aus verschiedenen Hintergründen“, heißt es von OM. Ziel der Organisation ist es, die Botschaft des Evangeliums und praktische Nächstenliebe zu Menschen zu bringen, die noch nichts von Jesus wissen.
OM betreibt über die Organisation „GBA Ships“ (Gute Bücher für alle) seit den 70er Jahren Schiffe. Außer der „Logos Hope“ ist noch die „Doulos Hope“ im Einsatz, die derzeit in Papua-Neuguinea ankert. Wenn die „Logos Hope“ ihren Einsatz in Hamburg beendet hat, steuert sie Häfen in Großbritannien an. OM wurde 1957 von George Verwer in den USA gegründet und ist derzeit in mehr als 110 Ländern aktiv. Der deutsche Zweig hat seinen Sitz in Mosbach am Neckar, in der Nähe von Heidelberg.