Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden wächst deutlich

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden wächst deutlich. Mit 22 Prozent mehr Mitgliedern setzt sich das Wachstum der vergangenen Jahre fort.
Von Johannes Blöcher-Weil
Gemeinsam den christlichen Glauben feiern ist ein wichtiges Element für Gemeinden.

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) hat seine aktuellen Mitgliederzahlen vorgestellt. Im Vergleich zur Erhebung von vor zwei Jahren ist die Zahl der Mitglieder von über 67.000 auf knapp 83.000 um 22 Prozent gestiegen. Die Zahl der Ortsgemeinden ist deutlich gewachsen: von 966 auf 1.119.

Insgesamt hat der Verband laut einer Erhebung aus dem Jahr 2025 über 6.000 Taufen durchgeführt gegenüber knapp 4.000 im Jahr 2023. Durch Angebote wie die Arbeit der Pfadfinder „Royal Rangers“, das „BFP-Kinderforum“ sowie die Jugendarbeit „Youth Alive/ONE-Movement“ erreichte der BFP nach eigenen Angaben außerdem über 30.000 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

„Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen“

Die Verantwortlichen sehen in den starken Zahlen eine Bestätigung der seit 2013 verfolgten strategischen Ausrichtung. Generalsekretär Peter Bregy betonte, dass es bei der Entwicklung darum gehe, „die gemeinsame Identität zu klären, bestehende Gemeinden zu stärken, neue Gemeinden zu gründen und die Weitergabe des christlichen Glaubens mit der persönlichen Entscheidung für Jesus Christus zu fördern“.

Die Leitungsstrukturen und Ausbildungswege seien weiterentwickelt worden. Der Verband verstehe „jedes Wachstum als Geschenk Gottes – gerade angesichts der vielen Menschen ohne persönliche Beziehung zu Jesus Christus“.

Die statistischen Daten werden alle zwei Jahre bei den Ortsgemeinden erhoben und durch den BFP veröffentlicht. Von den 1.119 Mitgliedsgemeinden sind 502 und damit etwas weniger als die Hälfte internationale Gemeinden. Einschließlich der Kinder, Jugendlichen und regelmäßigen Gäste erreicht der BFP nach eigenen Angaben rund 250.000 Menschen. Der Bund ist Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Er ist seit 2025 der größte Bund der Freikirchen. Bis dahin war das der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG).

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