Johannes Mickenbecker wird das Gesicht von „7 vs. Wild“

Die Outdoor-Survival-Sendung „7 vs. Wild“ war lange ein Riesenerfolg. Bei den letzten Staffeln mehrte sich jedoch Kritik. Nun setzt das Produktionsteam auf ein neues Aushängeschild, und zwar auf den christlichen Youtuber Johannes Mickenbecker.
Von Jörn Schumacher
Johannes Mickenbecker, hier mit dem Medienpreis „Goldener Kompass“ soll das neue Gesicht der Outdoor-Survival-Sendung „7 vs. Wild“ werden

Johannes Mickenbecker ist der Zwillingsbruder des 2021 verstorbenen Philipp Mickenbecker. Gemeinsam betrieb das Brüderpaar den sehr erfolgreichen Youtube-Kanal „Real Life Guys“. Darin bauten die Protagonisten spektakuläre Dinge wie eine fliegende Badewanne oder eine große Wasserrutsche im eigenen Garten. Beide Influencer bekannten sich vielfach öffentlich zu ihrem Glauben, unter anderem in dem 2023 erschienenen Film „Philipp Mickenbecker – Real Life“, der die letzten Tage des gläubigen Youtubers begleitet.

Die Sendung „7 vs. Wild“ (Seven versus Wild, übersetzt in etwa „Sieben gegen die Wildnis“) läuft seit 2021 sehr erfolgreich auf Youtube. Bisher wurden fünf Staffeln produziert, in denen jeweils sieben Teilnehmer für einige Tage in der Wildnis ausharren müssen. Die Teilnehmer sind mit Kameras ausgestattet und filmen sich bei ihrem Abenteuer selbst. Die dritte Staffel wurde in Kooperation mit Amazon produziert und lief bei „Amazon Prime“, „Freevee“ sowie auf einem gesonderten Youtube-Kanal.

Am 20. Januar 2024 erschien die letzte reguläre Folge auf Youtube. Laut dem Branchenmagazin DWDL hatte die Serie zu diesem Zeitpunkt insgesamt rund 40 Millionen Aufrufe auf Youtube etwa 50 Millionen bei Freevee. Damit gehöre „7 vs. Wild“ zu den weltweit erfolgreichsten Angeboten auf Freevee.

Viel Verbesserungspotenzial

In einem Video teilte Mickenbecker mit, dass die Macher von „7 vs. Wild“ ihn vor einigen Wochen angefragt hätten, das neue Sprachrohr der Sendung zu werden. Den neuen Produzenten der Sendung habe es an der Kommunikation mit den Zuschauern gemangelt, betonte Mickenbecker. Auf dem Kanal „The Real Life Guys“ hatte er vor Kurzem die Fans der Sendung dazu aufgerufen, ihm Verbesserungsvorschläge einzureichen. „Diese Kommentare haben wir uns angeschaut. Da ist wirklich viel dabei, was wir ändern können.“

„7 vs. Wild habe ich schon seit der ersten Staffel extrem gefeiert“, sagt Mickenbecker. „Das war die erste Serie, die ich komplett mit meiner Frau zusammen durchgeschaut habe.“ Er habe selbst stets Lust gehabt, Teilnehmer zu werden. Die letzte Staffel habe er aber wie viele andere Zuschauer „gar nicht mehr gemocht“. Deswegen möchte er zum Konzept der ersten Staffeln zurück, die er am liebsten mochte.

Sechste Staffel für Herbst angekündigt

Er wolle versuchen, Verbesserungen in die Produktion mit einzubringen. Dazu gehören es, mehr mit den Zuschauern zu kommunizieren, mehr neue Teilnehmer zuzulassen und mehr Werkzeuge zu erlauben. Noch sei es möglich, Vorschläge für Kandidaten einzureichen. Auch eine „Wildcard“ soll es in der nächsten Staffel wieder geben. Mit deren Hilfe könnte sich auch ein Zuschauer für das Outdoor-Abenteuer bewerben. Die neue Staffel lehne sich an die ersten erfolgreichen Staffeln an: „Es wird an denselben Orten gedreht werden, wo die Kandidaten in der ersten und zweiten Staffel ausgesetzt wurden.“ Das sind Orte in Schweden und Panama. Diese reguläre sechste Staffel des Formats hat „Prime Video“ für Herbst angekündigt.

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