Am Sonntag hat der US-Musiker Jelly Roll einen Grammy in der Kategorie „Beste Country-Darbietung“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde der 45-Jährige gemeinsam mit Shaboozey für das Lied „Amen“. Darin geht es um Vergebung, innere Kämpfe und dem Ringen mit dem eigenen Glauben. Außerdem gewann er in der Kategorie „Bestes zeitgenössische Country-Album“ und „Bester zeitgenössischer christlicher Musikauftritt“.
Seine Dankesrede begann Jelly Roll mit den Worten: „Jesus ich höre dich. Herr, ich höre dich“. Anschließend dankte er seiner Frau. Ohne Jesus und ohne seine Frau hätte sich sein Leben nicht zum Besseren verändert, sagte er. „Ich wäre tot oder im Gefängnis.“ Es habe in seinem Leben eine Zeit gegeben, in der er am Ende und ohne Perspektive gewesen sei. Damals sei er ein schrecklicher Mensch gewesen. Jelly Roll saß wegen Raubens mehrere Monate im Gefängnis. Während dieser Zeit begann er, Musik zu machen.
Anschließend hielt er eine Taschenbibel in die Luft und sagte: „Es gab eine Zeit in meinem Leben, da besaß ich nur diese Bibel, ein Radio und saß in einer Gefängniszelle“. Der Glaube und die Musik hätten ihm die Kraft gegeben, sein Leben zu verändern. Und schreiend fuhr er fort: „Jesus ist für alle da. Jesus gehört keiner politischen Partei. Jesus gehört keinem Musiklabel. Jesus ist Jesus und jeder kann eine Beziehung zu ihm haben. Ich liebe dich, Herr.“
Das Video von seiner Rede ging anschließend in den sozialen Medien viral. Viele drücken in den Kommentarspalten ihre Bewunderung für den Musiker aus. Der Evangelist Franklin Graham bezeichnete die Dankesrede auf Facebook als „einzigen Lichtblick“ der Grammy-Verleihung. Jelly Roll habe ein klares Zeugnis von der Kraft Gottes gegeben und betonte: „Jesus Christus ist für alle da.“