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Zwei leidenschaftliche Bibelsammler

"Welt Online" hat in dieser Woche über die Bibelausstellung "Bibel-o-thek" im mittelfränkischen Langenzenn berichtet. Etwa 250 Bibeln in allen möglichen Farben, Formen, Größen und Sprachen stellt das Ehepaar Ute und Michael Hallenberger aus. Darunter sind auch einige Kuriositäten.
Von PRO

Foto: www.bibel-o-thek.de

Ein wasserdichtes Neues Testament, eine Bibel aus der Sowjetunion, der Suppe nichts anhaben kann, oder das kleinste gedruckte und in Leder handgebundene Buch der Welt mit dem Vaterunser in sieben Sprachen, kleiner als ein gewöhnlicher Hemdsknopf – auf 60 Quadratmetern im ersten Stock des historischen Augustiner-Chorherrenstifts in Langenzenn sind diese Stücke zu sehen. Das Ehepaar Hallenberger führt ehrenamtlich die Bibelausstellung, die ein Arbeitszweig der örtlichen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde ist.

Auf der Homepage "Bibel-o-thek" beschreibt das Ehepaar Hallenberger ihre Ausstellung so: "Unter dem Motto ‘Entdecken. Verstehen. Erleben’ werden in der Ausstellung auf anschauliche Weise die Entstehung der Schrift anhand der Bibel und die einzelnen Entwicklungsschritte der Bibel ansprechend dargestellt." Von antiken Stücken wie Pergamente und Wachstafeln bis hin zu Hörbibeln, biblischen Videofilmen und Computerbibeln ist fast alles zu finden. Besonderheiten sind zwei Original-Bibeln aus Nürnberg aus den Jahren 1691 und 1725 sowie mehrere Faksimileausgaben berühmter Heiliger Schriften wie die Gutenbergbibel von 1454.

Besonders stolz ist Michael Hallenberger auf eine Bibel, die schon Millionen Menschen gesehen haben – wenn auch nur im Fernsehen. Dabei handle es sich um die Bibel aus der ARD-Erfolgsserie "Um Himmels Willen" mit Schauspieler Fritz Wepper", schrieb "Welt Online" am vergangenen Mittwoch.

Ob die Hallenbergers bei so vielen Bibeln noch selbst in der Heiligen Schrift lesen? "Selbstverständlich, am liebsten abends im Bett, dabei kann ich am besten entspannen", antwortete der 58-Jährige auf die Frage des Reporters.  

"Wir möchten die Bibel zu einem spannenden Erlebnis machen. Deshalb stehen bei uns die Exponate nicht in Vitrinen", erklärt Ute Hallenberger gegenüber der Zeitung. An jedem ersten Sonntag im Monat von April bis Oktober ist das Bibelschmökern möglich. Für die jüngeren Besucher stehen zerbrochene Tongefäße zum Zusammensetzen, die Arche Noah von Playmobil und Bibelcomputer bereit.

Im vergangenen Jahr kamen rund 600 Besucher in die "Bibel-o-thek". Gruppen und Schulklassen konnten auch außerhalb der Öffungszeitung die Ausstellung besuchen. Neu in diesem Jahr ist eine Vitrine mit nachgebildeten Gegenständen aus dem archäologischen Fundus der alt- und neutestamentlichen Zeit.

Nicht nur in der "Bibel-o-thek" der Hallenbergers gibt es Kuriositäten der Bibel zu entdecken. Unter dem Motto "Sie ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig", ein Zitat von Martin Luther über die Bibel, bringt der Online-Schmuckshop "Feine Lieblingsstücke" in diesem Monat ein Kreuz aus Titan auf den Markt. In dem Titanschmuckstück ist ein 4 mal 4 Millimeter großer Chip eingefasst. Auf dem Datenträger ist die Heilige Schrift auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Chinesisch gespeichert. Gesichert durch eine Glassschicht, die eine Hitze von mehr als 1000 °C aushält, ist das Schmuckstück praktisch unzerstörbar, heißt es in der Pressemitteilung der Designerin Carola Huber. (pro)
http://www.bibel-o-thek.de
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