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Zugunglück in Bayern: Kirchen sprechen Mitgefühl aus

Die Evangelische und die Katholische Kirche haben den Betroffenen und Angehörigen der Opfer des Zugunglücks in Oberbayern ihren Trost ausgesprochen. Er sei im Gebet bei ihnen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.
Von PRO
Bei einem Zugunglück in Oberbayern kamen am Dienstag mindestens acht Menschen ums Leben (Symbolbild)
Bei einem Zugunglück in Oberbayern kamen am Dienstag mindestens acht Menschen ums Leben (Symbolbild)
Es sei „etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt, mitten im Alltag ist und dann plötzlich so etwas Schlimmes passiert“, sagte Heinrich Bedford-Strohm nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes (epd). Die kirchlichen Notfallseelsorger vor Ort täten ihr Bestes, um zu helfen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte, er sei „erschüttert“ und fühle sich mit den Angehörigen und Opfern des Unglücks verbunden. Er bete für alle Betroffenen: „Wir erbitten Gottes Beistand und Trost für sie.“ Die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler erklärte, „mein ganzes Mitgefühl und meine Gebete gelten den Familien, die einen ihrer Liebsten verloren haben“. Außerdem bete sie für die Schwerverletzten und Menschen, „die alle Kraft brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten“.

SPD-Politikerin betet für die Opfer

Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), verbreitete über Twitter, sie bete ebenfalls „für die Opfer und Verletzen und bin in Gedanken bei den Familien“. Am Dienstagmorgen waren auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim bei Bad Aibling zwei Züge frontal zusammengestoßen und teilweise entgleist. Nach Polizeiangaben gibt es bislang neun Tote, 150 Menschen wurden verletzt, mehr als 50 von ihnen schwer. (pro)
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