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Zehn Jahre “tag 7”: Hinschauen, wo andere wegschauen

Die Sendung „tag7 Tagesreportage“ feierte am Wochenende im WDR-Fernsehen ihr zehnjähriges Jubiläum. Sie willen dort hinschauen, wo andere wegschauen – und darin in den Medien berichten.
Von PRO

Aus diesem Anlass zeigt der Westdeutsche Rundfunk an sieben aufeinander folgenden Wochenenden je eine Ausgabe der Reportage. Portraitiert werden dort Menschen, die vor besonderen Herausforderungen stehen, die sich neu orientieren oder die etwas bewegen.

In 30-Minuten-Beiträgen werden Schicksale und Hintergründe menschlicher Geschichten beleuchtet. Themen sind soziale Konflikte, ethische Herausforderungen, die Frage nach dem Sinn des Lebens und wie man Krisen trotz Rückschlägen meistert.

Behinderte Eltern mit gesundem Kind

In den “Jubiläumsausgaben” geht es etwa um behinderte Eltern, die ein gesundes Kind bekommen oder zwei Menschen, die sich ihrer Parkinson-Diagnose stellen müssen. Verantwortlich ist Reporter Martin Blachmann. In mittlerweile 90 Reportagen hat er einen Einblick in den Alltag vieler außergewöhnlicher Menschen gegeben.

Der Startschuss für die sieben „tag 7 Tagesreportagen“ war am vergangen Sonntag. Vier neue Folgen zeigt der Sender bis zum 16.August jeweils sonntags um 16.25 Uhr. Zusätzlich werden drei alte Folgen, die in den letzten Jahren eine große Zuschauerresonanz hatten, erneut ausgestrahlt.

Vier neue, drei alte Folgen

Am Sonntag, 12. Juli, geht es in “Knast auf Probe” um zehn Jugendliche, die als Teil ihrer Bewährungsauflage einen Tag im Gefängnis verbringen müssen. Ein an Parkinson erkranktes Paar steht im Mittelpunkt der Sendung am Sonntag, 19. Juli, “In Parkinson erstarrt”. Am Sonntag, 26. Juli, begibt sich Blachmann unter dem Titel “Tabu im Kloster” auf die Spuren der ehemals alkoholkranken Ordensschwester Stefanie.

“Behinderte Eltern” die ein gesundes Kind großziehen, werden am Sonntag, 2. August, von dem Journalisten begleitet. Das Thema der Sendung am Sonntag, 9. August, ist “Mein Mann lebt im Wald“. Der unter Depressionen leidende Udo hat seine Familie vor 23 Jahren verlassen und lebt seit dieser Zeit im Wald. In der letzten Sendung am Sonntag, 16. August, “NNB“ geht es um die 16-jährige Schulverweigerin Samira.

Die Macher der Sendung wurden für ihre Dokumentationen und Reportagen mehrfach mit Medienpreisen ausgezeichnet. So zum Beispiel mit dem Otto-Brenner-Preis, Barcelona „TV3 International Award“-Preis, Mediasojus-Preis, Religion Today-Preis. (PRO)

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