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ZDF-Nachtstudio: Visionen für die Katholische Kirche?



Bei seinem Besuch in Deutschland trifft Papst Benedikt XVI. sowohl auf Anhänger als auch auf auf erbitterte Gegner. Kritik erntet das Oberhaupt der Katholischen Kirche vor allem für die unzeitgemäßen Entscheidungen seiner Kirche.
Von PRO

Foto: ZDF/pro

Das ZDF-Nachtstudio analysiert den Papstbesuch in Deutschland und fragt danach, was es heute heißt, katholisch zu sein? Die Sendung wird am Sonntag um 0.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Zu Gast ist der Reporter und Autor Andreas Altmann, der in seinem jüngsten Roman mit dem katholischen Glauben, der seine Kindheit geprägt hat, abrechnet.



Die Gesprächsrunde vervollständigen der Chefredakteur des evangelischen Magazins "Chrismon", Arnd Brummer, der sich aus guten Gründen vom katholischen Glauben abgewandt hat, der Journalist und Buchautor Andreas Englisch, der sich vom Papstkritiker zum Papstverehrer gewandelt hat, der Religionssoziologe Detlef Pollack, der sich als aufgeklärten Protestanten bezeichnet und große Sympathie für den derzeitigen Papst hegt sowie die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, die als gläubige Katholikin grundlegende Reformen im kanonischen Recht fordert.

Wie es in einer Pressemitteilung des ZDF heißt, gibt es Themen, die die Gemüter beidseitig erhitzen: der Zölibat, der Gebrauch von Kondomen, die Kommunion für Geschiedene, die Einmaligkeit des Eheversprechens, der Umgang mit Schwulen, die Position der Frauen in der katholischen Kirche und die Unfehlbarkeit des Papstes.



Warum sich einerseits die Kirchenaustritte häufen und es andererseits doch viele junge Frauen und Männer gibt, die sich zum Katholizismus bekennen, wollen die Gäste der Sendung erörtern. Sie diskutieren auch die Frage, welche Visionen die katholische Kirche für die Zukunft braucht. Moderiert wird die Sendung von Volker Panzer. Eine Wiederholung der Sendung ist gelegentlich sonntags um 17 Uhr auf Phoenix zu sehen. (pro)

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