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ZDF begleitet Reformationsjubiläum

Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen veröffentlichte, war dies der Auftakt für einen tiefgreifenden Wandel mit Folgen für Religion, Gesellschaft und Politik. Das ZDF begleitet das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ mit einem großen Programmangebot.
Von PRO
"10 Tage im April": Roman Knizka in der Rolle des Martin Luther steht in Worms an einem Tisch mit Schriften.

Foto: ZDF /Julie Vrabelova

“10 Tage im April”: Roman Knizka in der Rolle des Martin Luther steht in Worms an einem Tisch mit Schriften.

Das ZDF sendet Ende Oktober anlässlich des 500. Reformationsjubiläums etliche Beiträge zum Thema Reformation. In einer Pressemitteilung weist der Sender auf den Fernsehfilm „Zwischen Himmel und Hölle“ mit Maximilian Brückner als Martin Luther, das Dokudrama „Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April“ von Christian Twente und die Übertragung „Luther – Das Projekt der 1000 Stimmen” mit Chören aus ganz Deutschland, hin.

Der Fernsehfilm „Zwischen Himmel und Hölle“ zeigt, wie Martin Luther mit seinen 95 Thesen gegen den Ablass die Welt auf den Kopf stellte. Als er seine Thesen selbst vor dem Kaiser nicht widerruft, bringt er die Reformation ins Rollen. Allerdings ringt Luther bald mit seinen Weggefährten Thomas Müntzer, Andreas Bodenstein und zwei entlaufenen Nonnen um den rechten Weg.

Luther in seiner Widersprüchlichkeit

Der 165-minütige Film zeigt, wie Reformation und Revolution bald gegeneinanderstehen und aus Freunden erbitterte Feinde werden. Der Film versucht, Luther in seiner Widersprüchlichkeit zu fassen und die Reformation als eine vielstimmige Bewegung zu erzählen. Im Zentrum stehen dabei Menschen mit ihren Gewissenskonflikten, die weit über das eigene Leben und die eigene Zeit hinaus wirken. Maximilian Brückner spielt dabei Martin Luther. Die Regie führt Uwe Janson. Er wird am Montag, den 30. Oktober 2017 um 20.15 Uhr gezeigt.

Das Dokumentationsdrama „Das Luther-Tribunal. Zehn Tage im April“ sendet das ZDF einen Tag später um 20:15 Uhr. Das Doku-Drama lädt den Zuschauer ein, den historischen Moment nachzuerleben und seine Bedingungen zu verstehen. Es geht um die zehn Tage 1521 zwischen der Ankunft und der Abreise Luthers. Mittelpunkt der Inszenierungen ist der Prozess selbst, der historisch hervorragend belegt ist. Führende Luther-Experten brachten den neuesten Forschungsstand in das Projekt ein. Martin Luther wird von Roman Knižka gespielt. Die Regie des 90-minütigen Beitrags hat Christian Twente.

Schirmherr Eckart von Hirschhausen moderiert

Im Anschluss daran um 22:00 Uhr ist der Beitrag „Luther – Das Projekt der 1000 Stimmen“ zu sehen. Das Pop-Oratorium haben Michael Kunze und Dieter Falk geschrieben. Damit waren sie 2017 in mehreren deutschen Großstädten zu Gast. Das ZDF überträgt die Abschlussveranstaltung aus der Berliner Mercedes-Benz-Arena. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Leben und Wirken Martin Luthers. Ausrichter ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den Evangelischen Landeskirchen. Schirmherr Eckart von Hirschhausen wird das Ganze moderieren. (pro)

Von: jw

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