Auch christliche Verlagshäuser trifft das Coronavirus schwer. Die Folge: Kurzarbeit.

Auch christliche Verlagshäuser trifft das Coronavirus schwer. Die Folge: Kurzarbeit.

Christliche Verlage melden Kurzarbeit an

Die Corona-Krise geht auch an vielen christlichen Verlagshäusern nicht spurlos vorbei. Mehrere mussten bereits Kurzarbeit anmelden. Doch es gibt auch kreative Lichtblicke.

Die Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg schickt ihre 30 hauptamtlichen Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das gab der Verlag vergangene Woche bekannt. Ziel sei es, betriebsbedingten Kündigungen entgegenwirken, sagte Gesamtgeschäftsführer Hartmut Jaeger. Dies könne jedoch nur gelingen, wenn „alle an einem Strang“ ziehen.

Geschlossen werden mussten die mit der Verlagsgesellschaft verbundenen Christlichen Bücherstuben. Die Begegnungsstätten mit ihren 450 Mitarbeitern sind von der Anordnung des Kontaktverbotes der Bundesregierung betroffen.

Auch die SCM Verlagsgruppe reagierte mittlerweile auf zu erwartende Umsatzausfälle und beantragte für ihre fünf Buchhandlungen und die eigene Logistik (SCM-Verlagsauslieferung GmbH) Kurzarbeit. Ursache für das kleinere Auftragsvolumen sei ebenfalls, dass viele Büchertische in den Gemeinden geschlossen sind, erklärte der der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei SCM, Jürgen Asshoff.

Mit dem Bike zum Kunden

Einen besonderen Weg geht Fontis. Der Verlag musste zwar ebenfalls Kurzarbeit anmelden, da die Standorte in Deutschland und der Schweiz geschlossen wurden, setzt aber auf kreative Ideen, um seine Kunden weiterhin zu erreichen. So würden einige Bestellungen direkt per Motocross oder E-Bike ausgeliefert. Außerdem profitiere Fontis von lokalen WhatsApp-Kundengruppen. Mit deren Hilfe könnten die Beziehungen zu den Kunden aufrechterhalten werden, erklärt die Presseverantwortliche, Elisabeth Schoft. Mit Hilfe des Onlineangebots erlebe Fontis daher sogar einen Aufschwung – trotz Krise.

Von: Martin Schlorke

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